2. Basketball-Bundesliga Frauen: Veilchen Ladies erwarten den Tabellennachbarn

Platz vier weiter festigen

Mit Volldampf Richtung Playoff-Teilnahme: Jennifer Crowder (re., gegen Wuppertals Hannah Wischnitzki) erwartet mit ihren Veilchen Ladies am Sonntag Eintracht Braunschweig. Archivfoto: zje-gsd/nh

Göttingen. Nach dem ersten Sieg im neuen Jahr beim 51:39 in Opladen steht für die BG 74 Veilchen Ladies ein weiteres wichtiges spiel um das Erreichen eines Playoff-Platzes in der zweiten Basketball-Bundesliga an. Am Sonntag um 16 Uhr kommt zum Tabellenvierten die punktgleiche Eintracht aus Braunschweig. Um den vierten Platz abzusichern, ist für das Team von Trainer Hermann Paar ein Sieg ein unbedingtes Muss.

Inzwischen hat sich das personelle Gesicht der Braunschweigerinnen gegenüber dem Hinspiel, das die Göttingerinnen mit 75:71 in der Verlängerung gewannen, stark verändert. Für die US-Centerin Zakliyah Shahid-Martin, die aus privaten Gründen den Vertrag auflöste, verpflichtete die Eintracht die Russin Viktoria Sholokhova, die in ihrem ersten Spiel für ihren neuen Verein gegen Grünberg 15 Punkte machte. Veronika Slazyk trat ein Referendariat an und Jessica Weber hörte wegen familiärer Verpflichtungen auf. Und aus beruflichen Verpflichtungen steht Braunschweigs Trainer Pierre Hohn auch Centerin Suska Berger nur noch gelegentlich zur Verfügung.

BG 74 mit breitem Kader

Optimistisch gehen die Veilchen Ladies in diese Partie, in der Paar allerdings auf Katharina Müller aus Studiengründen verzichten muss. Allerdings verfügt Göttingen über einen breiten Kader, zumal mit Biete Bencker eine Spielerin zurückgekehrt ist, die fast schon wieder auf ihrem Level, den sie vor ihrer verletzungsbedingten Pause hatte, ist. „Wir müssen wieder unseren Rhythmus finden. Wir wissen um unsere Defizite und haben daher vor diesem Derby gegen Braunschweig hart daran gearbeitet, sie zu minimieren“, sagt Paar.

In Opladen konnte dem BG 74-Coach die Offensive gar nicht gefallen. 27 Prozent Trefferquote werden gegen Braunschweig nicht zum Sieg reichen. Dafür war aber die Defensivleistung der Göttingerinnen gegen Opladen exzellent. Die soll auch wieder gegen die Eintracht der Erfolgsgarant sein.

Gäste nicht unterschätzen

Die BGerinnen sind gleichwohl gut beraten, die Gäste nicht zu unterschätzen. In ihren Reihen steht mit der US-Amerikanerin Dayeesha Hollins die mit durchschnittlich 24,4 Punkten pro Spiel zweitbeste Werferin der gesamten zweiten Liga. Zudem angelt sie sich im Schnitt 6,3 Rebounds pro Spiel. Weiter zu beachten sind die zweiligaerfahrenen Melody Härtle, Anna-Lena Sprenger und Lena Hoffath.

„Wir spielen in eigener Halle vor unserem phantastischen Publikum. Und da wünsche ich mir natürlich, dass unsere tollen Fans uns den nötigen Rückhalt vom Spielfeldrand geben werden. Dann sollte ein Sieg möglich sein“, sagt Paar. (wg/gsd)

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