Basketball-Bundesliga: Zum ersten Heimrecht braucht BG Göttingen noch fünf Punkte

Play-off-Kampf eng wie nie

Da hat er noch gut lachen: Dwayne Anderson (22) ballt die Faust nach dem Pokal-Qualifikationssieg gegen Oldenburg. Wenig später verletzte er sich und fällt nun aus. Wegen seiner starken Auftritte in der EuroChallenge wurde er jetzt in die „Top-five“ gewählt. Foto:  zje

Göttingen. Jetzt geht´s ans Eingemachte! Nach der ebenso unglücklichen wie unverdienten Niederlage der BG Göttingen (88:90 nach Verlängerung) in der Basketball-Bundesliga bei den Frankfurt Skyliners hat sich der Kampf um die wichtigen Platzierungen für die Play-offs zugespitzt. Natürlich auch für die Veilchen!

Drei Spiele haben die Südniedersachsen noch zu absolvieren: Am Freitag (19.30 Uhr) kommt Bremerhaven in die Lokhalle, am kommenden Sonntag (18 Uhr) folgt der Kracher gegen Alba Berlin. Am nächsten Dienstag steigt dann das wegen der EuroChallenge vorgezogene, letzte Spiel bei den Giants Düsseldorf. Nach der derzeitigen Konstellation gibt es ein Finale mit dem Rechenschieber - nicht nur für die BG, sondern für alle Teams, die noch um einen der ersten vier Plätze kämpfen. Sie garantieren das so wichtige erste Heimrecht in den Play-offs und das möglicherweise entscheidende Spiel vor eigenem Publikum.

Wichtige direkte Vergleiche

Um den momentanen vierten Platz zu halten, dürften die Veilchen aller Voraussicht nach noch fünf Punkte benötigen. Das bedeutet: Sieg gegen Bremerhaven (oder Berlin), Sieg in Düsseldorf, das gegen Quakenbrück zuletzt im eigenen „Burg-Wächter Castello“ mit 33 Punkten unterging. Konkurrent Bamberg hat ein vermeintlich leichtes Restprogramm, käme mit drei Siegen (in Gießen und Paderborn, gegen Trier) dann auf die gleiche Punktzahl wie die BG. Aber: Gegen die Franken gewann Göttingen den direkten Vergleich (wie auch gegen Bonn, Braunschweig und Frankfurt). Das heißt: Bei gleicher Punktzahl wäre die BG IMMER besser platziert. Doch ein erneutes Viertelfinal-Duell mit Bamberg wie letzte Saison wäre für die Veilchen fast der Horror!

Anderson in der „Top-Fünf“

Unterdessen hat John Patrick den nächsten Titel eingeheimst. Von der „eurobasket.com“-Homepage wurde er zum „Trainer des Jahres“ gewählt. Die gleiche Auszeichnung erhielt der 42-jährige Amerikaner in der vergangenen Woche in Deutschland erst ligaintern in der Basketball-Bundesliga.

Eine weitere hohe Auszeichnung wurde dem BG-Flügelspieler Dwayne Anderson (derzeit am Knie verletzt und operiert) zuteil. Er wurde in die „Top-Fünf“ auf europäischer Ebene gewählt. BG-Spielmacher Taylor Rochestie ist für die dritte Mannschaft nominiert worden, sein Spielmacher-Kollege Ben Jacobson erhielt eine „besondere Auszeichnung“. (haz/gsd)

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