Halbfinal-Aus gegen München

Profi-Trainer Roijakkers lobt die BG-Youngsters

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Schönes Dribbling: BG-Youngster Tim Hackel (re.) zieht an Bayern Münchens Maxwell Temoka vorbei. Mit 14 Punkten war Hackel erfolgreichster Göttinger Werfer.  

Quakenbrück. Mit einem Platz unter den Zuschauern beim Finale mussten sich die Nachwuchs-Basketballer der Göttinger BG-Youngsters bei der deutschen JBBL-Top 4-Endrunde in Quakenbrück zufriedengeben.

Die Mannschaft von Trainer Jan Sauerbrey verlor im Halbfinale gegen den FC Bayern München klar mit 44:84 (29:46), womit auch die lange Siegesserie des Teams in den Playoffs gestoppt wurde. Allein die Teilnahme an dem Turnier in Quakenbrück war aber schon ein unerwarteter Erfolg für die kleinen Veilchen.

Sogar von Johan Roijakkers bekamen die Youngsters ein dickes Lob: „Das sind Super-Jungs! Sie sind sehr fokussiert und trainieren viel – eine ganz tolle Truppe. Sie haben sich besser als erwartet präsentiert. Unser gutes Programm zahlt sich aus“, meinte der Chefcoach der Bundesliga-Männer, der selbst in Quakenbrück war.

Im Halbfinale gegen München gelang Tim Hackel die Führung zum 3:0. Später brachten Lennart Schultz (zum 12:11 per Dreier), Kai Leinhos (zum 14:11) und Hendrik Hadenfeldt (zum 16:15) die BGer nochmals in Front. Zumindest das erste Viertel konnten die Göttinger ausgeglichen gestalten. Doch schon in der Endphase des Auftaktviertels waren viele Flüchtigkeitsfehler nicht zu übersehen, die sich am Ende in 28 Ballverlusten summierten. Im zweiten Viertel zogen die Bayern auch dank ihrer größeren Physis per 15:4-Lauf auf 38:22 davon, womit schon zur Pause 46:29) eine Vorentscheidung gefallen war.

Im dritten (7) und vierten Viertel (8) schafften die BGer trotz der Unterstützung von zwei Dutzend Fans zusammen nur noch 15 Punkte, während die Münchner unaufhaltsam wegzogen. Neben den vielen Ballverlusten war auch die Rebound-Überlegenheit der Bayern (61:37) eklatant.

Hackel und Hadenfeldt top

„Göttingen hat gut gekämpft, hatte aber nichts mehr dagegenzusetzen“, meinte U 16-Bundestrainer Patrick Femerling (früher Alba Berlin). Tim Hackel (14) und Hendrik Hadenfeldt (13) waren die erfolgreichsten BG-Werfer. Außerdem: Leinhos 3, Uphaus, Lüer, Haubrock 3, Rodeck 3, Herbst, Seehof, Elawure, Schultz 3, Exner 5.

Coach Sauerbrey war trotz der Packung happy: „Die Saison war ein Riesenerfolg für uns, wir können super glücklich sein, was wir erreicht haben. Der Sieg der Bayern ist auch in dieser Höhe absolut verdient. Wir sind sehr froh, so weit gekommen zu sein.“

Übrigens: Das Ludwigsburger Team spielte mit Jacob Patrick, dem Sohn von Ex-BG-Trainer John Patrick.

JBBL

Halbfinals: BG Göttingen Youngsters - FC Bayern München 44:84, Porsche BBA Ludwigsburg - Alba Berlin 60:89.

Finale: Bayern München - Alba Berlin 82:96.

NBBL

Halbfinals: Young Rasta Dragons Quakenbrück/Vechta - ratiopharm Ulm 82:79, Bayern München - Alba Berlin 71:79.

Finale: Young Rasta Dragons - Alba Berlin 68:77. (haz/gsd-nh)

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