Basketball: Göttingens „Aufstieg“ sorgt für zusätzlichen Startpplatz für die EuroChallenge

BBL profitiert von EuroCup-Start der BG

Wertvollster Spieler im BBL-Finale: Bambergs Casey Jacobson. Foto: dpa

Göttingen. Die Basketball-Bundesliga kann sich wohl bei der BG Göttingen bedanken. „Durch den Sieg in der EuroChallenge und unseren Einzug in den EuroCup bescheren wir der BBL einen weiteren Startplatz in der EuroChallenge der kommenden Saison“, sagt Björn-Lars Blank, Sprecher des Göttinger Europapokalsiegers.

Zwar sind die Veilchen im Europa-Ranking für die EuroChallenge 2010/11 auf dem sechsten Rang platziert, doch diese Tabelle ist aus BG-Sicht eigentlich hinfällig. Für den Sechsten aus Göttingen rückt wohl der Tabellensiebte Eisbären Bremerhaven nach, die die BG im fünften Play-off-Viertelfinale ausschalteten.

Neben diesem zusätzlichen Startplatz für die BG im EuroCup - dem nach der EuroLeague zweithöchsten europäischen Wettbewerb - wird die BBL voraussichtlich zwei weitere Teams direkt in die Gruppenphase entsenden sowie einen Vertreter aus der Qualifikation für den EuroCup.

National hat die BBL zum neunten Mal in Folge einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt. Bei den insgesamt 335 Bundesligspielen waren 1 302 350 Zuschauer dabei. Im Schnitt sahen 3888 Fans jede Partie, was einer Steigerung von 0,6 Prozent entspricht. In der Vorsaison waren 3874 Besucher pro Spiel dabei.

Für BBL-Geschäftsführer Jan Pommer sind die Zahlen ein Indiz dafür, dass die Liga „weiter an Attraktivität gewonnen hat“. Das Produkt stimme, die Liga habe einiges zu bieten in punkto Spannung und Ausgeglichenheit.

Wieder mehr Fans in der BBL

Die BG Göttingen landete in der Zuschauer-Tabelle auf Rang sieben. Dabei ist die Gesamtzuschauerzahl gestiegen, der Schnitt jedoch ganz leicht gesunken. Gleich vier Mannschaften übersprangen die sechsstellige Grenze. Deutlich vorn ist weiterhin Alba Berlin vor Bamberg.

Im Europa-Ranking ist die BBL weiter Zweiter hinter der spanischen ersten Liga (ACB).

Übrigens: Die in der Spielzeit 2009/10 erworbenen Punkte werden halbiert und sind das Startkapital für die kommende Saison. So geht die BG mit sieben Punkten als Fünfter ins Rennen.

Casey Jacobson „MVP“

Zum zweiten Mal zum „Most valuable Player (MVP) der Finalserie gewählt wurde der Bamberger Casey Jacobson. Von Medienvertretern erhielt der Forward der Brose Baskets 69 Stimmen. Zweiter wurde Pascal Roller (Frankfurt), Dritter Predrag Suput (Bamberg). Bereits 2006/07 holte sich Jacobson diesen Titel. (haz/gsd)

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