Basketball-Bundesliga Männer

Ruoff, Kramer, Anderson: Starkes Trio der BG Göttingen putzt Bonn

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Dynamisch den Ball nach vorn treibend: So kennt man BG-Rückkehrer Alex Ruoff (rechts). Er steuerte neun Punkte zum Sieg bei. Links Bonns Yorman Polas Bartolo. 

Allenthalben brach sich Erleichterung Bahn unter den BG-Fans in der mit 3323 Zuschauern fast ausverkauften S-Arena. Mit einem knappen 80:77 (43:42) hatte die BG Göttingen die Telekom Baskets Bonn besiegt und einen im Abstiegskampf der Basketball-Bundesliga sehr wichtigen Sieg gelandet.

Überragender Spieler beim Team von Trainer Johan Roijakkers war Kyan Anderson, der mit 32 Punkten Topscorer war und so seinen bisherigen Rekord von 30 Punkten für Bayreuth gegen Bremerhaven übertraf. Stark aber auch Center Dennis Kramer, der diesmal seinen Center-Kollegen Dylan Osetkowski ausstach, mit 15 Punkten und 10 Rebounds zudem ein „Double-Double“ schaffte und sein wohl bestes Spiel im Veilchen-Dress zeigte.

Zum „Man of the Match“ wurde aber nicht Anderson, so vom Publikum gefordert, sondern bei seinem Heimdebüt Rückkehrer Alex Ruoff, von seinen Mitspielern auserkoren. Neben seinen neun Punkten setzte er mit fünf Ballvorlagen seine Mitspieler erfolgreich ein, wurde dabei nur von Bonns Anthony DiLeo mit neun Assists übertroffen. „Alex ist der Spieler, den wir noch brauchten. Er redet mit seinen Mitspielern, er liest ein Spiel“, meinte Roijakkers. Für Ruoff setzte erneut Center Darius Carter aus.

„Ein schöneres Weihnachtsgeschenk konnten wir uns nicht machen“, freute sich Kramer über den Sieg, der frenetisch von den BG-Fans gefeiert wurde. „Die Spieler haben sich selbst belohnt, Eine Niederlage wäre in unserer Situation bitter gewesen. Der Sieg war dringend notwendig“, atmete BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen erleichtert durch. Verantwortlich für diesen Erfolg machte Roijakkers, dass „wir die Big Plays in der Schlussphase hatten. Zudem haben uns unsere Fans enorm gepusht“.

In der Crunchtime war es Anderson, der mit einem Dreier aus der „Ecke“ zum 78:76 und mit zwei Freiwürfen seinem Team zwei Punkte sicherte. „Wir waren aggressiv, haben immer wieder Druck auf den Gegner ausgeübt. Bei meinen letzten beiden Freiwürfen war ich nervös“, gestand Anderson ein. „Wir haben in der zweiten Halbzeit das Energielevel hochgeschraubt. Es war kein schönes Match, aber ein äußerst Wichtiges“, meinte Dominic Lockhart. Von einem gar großen Sieg sprach Osetkowski. Wichtig sei bei der BG der Zusammenhalt.

„Wir können besser spielen. Ich bin neu im Team, daher müssen wir uns erst einmal noch aneinander gewöhnen. Meine Rolle? Ich brauche noch Spiele, um in den Rhythmus zu kommen“, meinte Ruoff.  gsd

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