Basketball-Eurocup: Gutes Comeback von Bailey

Schwaches drittes Viertel kostet Göttinger Basketballern den Sieg

Mit dem Kopf durch die Wand: John Little will zwischen Kiews Billy Keys (li.) und Zach Morley (re.) durch - klappte aber nicht ganz.

Braunschweig. War es der nicht vorhandene Heimvorteil in Braunschweig, der zur 61:63-Niederlage gegen Budivelnik Kiew im letzten Eurocup-Zwischenrundenspiel führte? Fast könnte man es vermuten, denn für drei, fünf oder acht Punkte sind die Veilchen-Fans in der Lokhalle immer gut...

So blieb trotz des insgesamt großartigen Erfolgs mit dem Viertelfinal-Einzug ein fader Beigeschmack. „Wir sind nicht 100 Prozent zufrieden, weil wir die Gruppe gewinnen wollten“, ärgerte sich Coach John Patrick. „Aber wir sind unter den besten Acht in Europa“, war Center Jason Boone stolz. Und damit Deutschlands einziges Team in einem der drei europäischen Wettbewerbe! Boone: „Gegen solch eine gute Mannschaft muss man eben 40 Minuten gut spielen!“

Gegen Kiew klappte das nach absolut ausgeglichener erster Halbzeit nur 30 Minuten. Das dritte Viertel, das die BG 5:16 verschenkte, brachte die Entscheidung - auch wegen vier Dreiern in Folge von Kiews „Zauberhand“ Zabirchenko. Im Schlussviertel legte die BG zwar einen 11:0-Lauf (sechs Punkte von Boone in Serie) zum 45:45 hin, doch unter der Aufholjagd litt die Konzentration in der Schlussphase, in der Morley und Keys für Budivelnik zwei Dreier trafen.

Für einen BGer schloss sich ein Kreis: Nach seinem letzten Spiel am 23. November 2010 in Braunschweig gegen Besiktas Istanbul kam Kyle Bailey nach seiner langwierigen Verletzung ausgerechnet in der Volkswagenhalle zurück, überzeugte neben Trent Meacham als Spielmacher.

Ob der Vertrag von Antoine Jordan, der gestern auslief, verlängert wird, wurde vom Management der BG noch nicht mitgeteilt. (gsd)

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