BG auf schwerer Mission: Göttingen am Mittwoch in Bayreuth

Wieder aufstehen! Das ist nicht nur angesagt für Göttingens Dominik Spohr (9), dem von Matthis Mönninghoff (rechts), David Godbold und Harper Kamp wieder hochgeholfen wird, sondern für das gesamte Team am Mittwoch in Bayreuth. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Zum Jahresabschluss nochmal ein heißes „Pflaster“: Bei medi Bayreuth geht es für die BG Göttingen am Mittwoch (20.30 Uhr) um die letzten Punkte in diesem Jahr.

Doch auch in der Oberfrankenhalle wird es einmal mehr super-schwer für die Veilchen, die ihre vergangenen zwei Partien entweder klar (77:99 gegen Bremerhaven) oder knapp (63:67 gegen Braunschweig) verloren haben. Davor noch die Pleite in Oldenburg - gegen alle drei Nordklubs konnte sich das Team von Trainer Johan Roijakkers nicht durchsetzen. Fragen und Antworten zum Spiel:

Gibt es nun in Bayreuth die letzte Niederlage in 2015? 

Ausgeschlossen ist dies nicht, denn die Oberfranken gelten als heimstark und holten unter der Regie von Trainer Michael Koch vier ihrer fünf Siege in ihrem Domizil. Playoff-Aspirant Frankfurt bezwangen die Bayreuther zum Beispiel mit 82:69. Am vergangenen Wochenende verlor das Koch-Team das Derby in Bamberg nur mit 77:86, lag aber zwischenzeitlich mit über 20 Zählern hinten und kam erst am Schluss noch auf.

Wer sind die besten Bayreuther Spieler? 

Der Kopf ist US-Pointguard Jake Odum. Er ist durchschnittlich 34 Minuten auf dem Parkett und trifft gut 13 Punkte, fischt sich knapp fünf Rebounds und gibt sechseinhalb Vorlagen. „Ein sehr starker Spieler, der auch ein Triple Double schaffen kann, wenn er ins Laufen kommt“, zeigt Roijakkers großen Respekt vor Odum. Ebenfalls zweistellig treffen Bayreuths US-Boys John Flowers (15,0), Ken Horton (13,5) und Jeff Xavier (11,9). Horton holt zudem die meisten Abpraller – gut fünf pro Spiel. Von den deutschen Akteuren haben Bastian Doreth und Steve Wachalski die größten Einsatz-Chancen.

Wie lange kann der 36-jährige „Zauberzwerg“ Khalid El-Amin die Akzente setzen? 

Die vergangenen Spiele zeigten, dass hauptsächlich er die Impulse setzt. Gönnt ihm Roijakkers eine Pause, leidet sofort die Kreativität. Terrell Everett zeigte nach einigen befriedigenden Partien zuletzt wieder einen Leistungsabfall.

Kann Shane Edwards seine Schwankungen stoppen? 

Offensiv war der bewegliche, gazellenhafte US-Boy meistens ein Faktor, setzte sich gegen gegnerische Verteidigungen gewandt durch – kam aber gegen Braunschweig nicht zur Geltung. Die Defensive bleibt sein Schwachpunkt.

Können sich die deutschen Spieler noch mehr einbringen? 

Spohr, Mönninghoff und Kulawick spielten zuletzt Schnitt, von Schwarz kam wenig. Fakt bleibt: Von den Deutschen kommen leider zu wenig Punkte.

Wann tau(ch)t David Godbold in der Offensive wieder auf? 

Der Kapitän steckt derzeit in einem Tief. Defensiv erfüllt er seine Pflicht, offensiv hat er die „Seuche“ an den Händen. Er wird aber als Kreativkraft und als Mann für die wichtigen Würfe (und Treffer) gebraucht.

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