2. Basketball-Bundesliga Frauen: Veilchen Ladies 87:60 gegen Braunschweig

Sieg mit Promi-Unterstützung

Den Korb im Blick: Göttingens Topscorerin Nicole Jones (am Ball) gegen Braunschweigs Lena Hoffarth. Links Eintrachts Obi-Tabot. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Wer so prominente Unterstützung hat, braucht um den Erfolg kaum zu bangen! Unter den Augen vom neuen Göttinger Oberbürgermeister Rolf Georg Köhler und seinem Vorgänger Wolfgang Meyer sowie BG-Aufstiegsheld Jermaine Mallett (jetzt Würzburg) machten die BG 74 Veilchen Ladies kurzen Prozess mit Eintracht Braunschweig und gewannen klar mit 87:60 (48:22). Damit entschieden die Göttingerinnen auch das den direkten Vergleich für sich, nachdem sie das Hinspiel gegen die gestern lange schwachen Braunschweigerinnen mit 70:76 verloren hatten.

Zu Beginn legten die Veilchen Ladies los wie die vielzitierte Feuerwehr. Lucy Thüring, Niki Jones und „Mo“ Smalls sorgten schnell für das 5:0, zwangen die Braunschweigerinnen zudem zum Zeitspiel – die „Shotclock“ ertönte. Und weiter ging es mit dem Veilchen-Express Richtung Eintracht-Korb. Nach dem 11:2 nahm Gästecoach Andreas Hundt seine erste Auszeit. Viel brachte es nichts für Braunschweig, die Göttingerinnen erhöhten mit viel Druck und Power auf 20:6. Mit 20:10 ging es in die erste Viertelpause...

...und dann setzten die BGerinnen sogar noch einen drauf! Angetrieben von Powerfrau Monique Smalls schenkten sie den Eintrachtlerinnen weiter kräftig ein. Nach einer Viertelstunde führte die BG mit 32:11 – und Hundt nahm die nächste Auszeit nach einem 12:1-Lauf der Veilchen-Frauen. Braunschweig leistete sich bis zur Pause 14 Ballverluste, was die BG immer wieder geschickt zu Punkten auszunutzen wusste. Wiederholt setzte sich bei Göttingen vor allem Lucy Thüring gut in Szene, ebenso wie Birte Bencker mehrfach etwas auf eigene Faust versuchte und auch erfolgreich war.

Auch im dritten Viertel ließ sich das Team von BG-Coach Ondrej Sykora nicht vom Erfolgsweg abbringen. Das Spiel seines Teams lief fast wie ein Uhrwerk, bei Braunschweig ging wenig zusammen. Besonders von Centerin Obi-Tabot war lange nichts zu sehen. Und auch Eintracht-Spielmacherin Sade Jackson verlor das Duell mit ihrer BG-Kollegin Smalls klar, auch wenn Jackson (19 Punkte) nach dem schwachen Beginn etwas zulegte.

Im Schlussviertel gab Sykora den WNBL-Spielerinnen Einsatzzeiten, so dass Eintracht leicht aufkam und das die letzten zehn Minuten 21:17 gewann. „Ich bin total zufrieden“, lobte Sykora sein gesamtes Team. „Unsere Defensive war die Grundlage für den Sieg. Durch die hohe Führung konnte ich den Jungen viel Spielzeit geben.“

BG: Polonyiova, Zimmermann, Daub 4, Jones 22, Thüring 7, Hirmke 5, Wiehl 4, Smalls 18, Schneider, Pilz 8, Bencker 8, Lücken 11. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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