Am Sonntag gegen Berlin: Kann die BG Göttingen Alba ärgern?

Mit grimmigem Gesicht: Göttingens Alex Ruoff zieht im Hinspiel in der Mercedes-Benz-Arena an Albas Dragan Milosavljevic vorbei. Mit 18 Punkten war der BG-Amerikaner am 22. Oktober vergangenen Jahres Topscorer für die Veilchen. Foto: zje/gsd

Göttingen. Endlich wieder zuhause! Dreimal musste die BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga auswärts antreten, kam dabei nach Pleiten in München und Jena mit dem 77:;68 in Bremerhaven zum ersten Sieg nach sechs Niederlagen in Folge insgesamt. Am Sonntag geht es ab 15.30 Uhr (S-Arena) gegen Alba Berlin.

Die Lage bei der BG

Ist jetzt der erste Göttinger Heimsieg seit Anfang Januar gegen Würzburg möglich? Wird natürlich super-schwer! Der Sieg in Bremerhaven hat den Veilchen zumindest wieder Selbstvertrauen gegeben. Aber Trainer Johan Roijakkers musste unter der Woche wieder krankheitsbedingte Ausfälle meistern. Am Mittwoch konnten Benas Veikalas und Kapitän Dominik Spohr wegen Erkältungen nicht trainieren. Am Donnerstag waren sie aber wieder dabei im neuen Trainingszentrum neben der S-Arena.

Die Lage bei Alba

In Berlin waren die Fans zuletzt unzufrieden mit ihren Albatrossen. Die vergangenen drei BBL-Spiele gegen Bonn, München und Jena gingen allesamt verloren. Ohne ihren Denker und Lenker Peyton Siva wirkten die Berliner sichtlich geschwächt. Die „Krönung“ war die Heimpleite gegen Jena in fast letzter Sekunde. Beim Pokal-Final Four verlor Alba vier Tage später gegen Bayern München 70:78, Siva kam knapp neun Minuten zum Einsatz. Das Spiel um Platz drei gewann Berlin dann 79:73 gegen die MHP Riesen Ludwigsburg.

Zwischen Ende November und Ende Januar hatten die Berliner ihre beste Phase mit zehn Siegen am Stück, nachdem der Start in die Saison noch sehr durchwachsen verlaufen war. Wieder einmal ein Wiedersehen gibt es mit Akeem Vargas, der im ersten Zweitligajahr bei den Veilchen groß herauskam und zu Alba wechselte.

Das Hinspiel

Die Veilchen haben das Hinspiel nur knapp mit 87:91 verloren, weil sie sich in der Schlussphase noch herangekämpft hatten, obwohl Benas Veikalas und Jesse Sanders verletzt fehlten. Darius Carter und Alex Ruoff erzielten jeweils 18 Punkte, Carter fischte zudem noch zwölf Rebounds. Bei den Berlinern ragten Elmedin Kikanovic mit 20 Punkten und Peyton Siva sowie Dominique Johnson mit je 17 Zählern heraus. Johnson verließ Alba inzwischen, dafür holte Trainer Ahmet Caki, der den extrovertierten Sasa Obradovic vor der Saison abgelöst hatte, den 36 Jahre alten kanadischen Veteran Carl English.

Das sagt der BG-Trainer

„Berlin spielt eine sehr physische Verteidigung. Wir müssen mit derselben Intensität agieren. In Berlin waren wir nahe dran, hatten aber nicht genug Kraft, um 40 Minuten dagegenzuhalten“, so Roijakkers. „Da wir jetzt wieder unseren kompletten Kader haben, hoffen wir, mindestens dasselbe zu schaffen.“ (gsd/nh)

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