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Sonntag gegen Wasserburg: Nur ein Sieg zählt für die Göttinger Veilchen Ladies

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Gegen Wasserburg gefordert: BG 74-Spielmacherin Jennifer Crowder (li.) gegen Freiburgs Andelina Radic.
Gegen Wasserburg gefordert: BG 74-Spielmacherin Jennifer Crowder (li.) gegen Freiburgs Andelina Radic. © Hubert Jelinek/gsd

Für die Veilchen Ladies wird die Lage in der Basketball-Bundesliga der Frauen immer bedrohlicher! Die deftige Pleite in Herne hat die Situation weiter verschärft.

Göttingen - „Eine peinliche Vorstellung“, kartete Veilchen Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder nach. Umso mehr Bedeutung hat damit auch die Partie am Sonntag (16 Uhr, FKG-Halle) gegen den schlingernden Ex-Meister TSV Wasserburg gewonnen, der derzeit meilenweit hinter den früheren goldenen Zeiten herläuft.

Crowder hatte dieses Spiel schon vor Kurzem als eine der Partien von den letzten sieben eingestuft, die unbedingt gewonnen werden müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Heißt nichts anderes: Gegen das Team aus Bayern zählt für die medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen nur ein Sieg.

Leichter gesagt aber als getan! Schließlich gelang Wasserburg (11. Platz, 10 Punkte) jüngst ebenso wie den Lions Halle der Coup, Spitzenreiter Rheinland Lions zu bezwingen. Von solchen positiven (sportlichen) Ergebnissen können die Göttingerinnen derzeit nur träumen. Mit sechs Prozent Dreierquote (ein Treffer bei 15 Würfen), 25 Prozent Freiwurf-Quote (vier von 16) sowie endlosen Fehlern in der Offensive wie Defensive wie in Herne kann man in der 1. Liga nicht bestehen.

Und die Voraussetzungen fürs Wasserburg-Match sind schon wieder einmal alles andere als optimal: Die nachverpflichtete Bosnierin Dragana Domuzin fällt wegen einer Fußverletzung aus dem Herne-Spiel aus. Ob die Tschechin Kristyna Brabencova nach überstandener Corona-Infektion wieder auflaufen kann, ist noch offen. Und auch Meike Oevermann wird wohl ausfallen. „Es ist eine Katastrophe“, beschönigt Crowder nichts, der weiß: „Für den Verlierer des bevorstehenden Spiels wird die Luft im Abstiegskampf zunehmend dünn.“

. Ungünstig aus Göttinger Sicht auch: Am Samstag spielt Halle (10. Platz, 12 Punkte) in Düsseldorf und könnte mit einem Sieg den Vorsprung auf die BG 74 (12. Platz, 10 Punkte) ausbauen.  (haz/gsd)

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