Basketball: BG-Ladies besiegen Rotenburg / Jetzt gegen Tabellenzweiten Osnabrück

Spitzenspiel nach Pokal-Coup

Platt gemacht! Die Göttingerinnen Verdine Warner (41) und Katarina Flasarova (rechts) versuchen, der Rotenburgerin Ashley Southern den Ball abzujagen. Foto: gsd

Göttingen. Nach dem überraschenden 74:52-Sieg in der zweiten Runde des DBBL-Pokals über den Erstligisten Avides Hurricanes Rotenburg haben sich die BG 74 Veilchen Ladies das nötige Selbstvertrauen für das Punktspiel am Sonntag um 18.30 Uhr in der DFKG-Halle im Spitzenspiel gegen den Bundesliga-Absteiger, die Panthers aus Osnabrück geholt.

Ihr bisher bestes Pflichtspiel für die Göttingerinnen zeigte Centerin Verdine Warner gegen Rotenburg. Bereits zur Halbzeit war ihr ein Double-Double, zehn Punkte und zwölf Rebounds, gelungen. Am Ende hatte Warner 20 Punkte und 17 Rebounds zum Sieg des Außenseiters beigetragen. Allerdings dürfte dieses Pokal-Match sehr viel Substanz gekostet haben, denn die Leistungsträgerinnen mussten allesamt fast durchspielen, da mit Mayka Pilz, Jennifer Crowder (beide Mittelhandbruch) und auch Fee Zimmermann drei Spielerinnen verletzungsbedingt ausfielen, so dass das Team von Trainer Giannis Koukos quasi mit einer Fünfer-Rotation spielte.

Neben Warner ragten gegen Rotenburg erneut Katarina Flasarova und Alissa Pierce, die immer besser wird, heraus. Aber auch Johanna Hirmke und Corinna Dobroniak sorgten vor allem mit ihren überragenden Leistungen in der Defensive dafür, dass der Favorit aus der Bundesliga mit einer 52:74-Schmach die Heimreise antreten musste.

Nun kommt es also am Sonntag zum Spiel zweier Teams, die in der noch jungen Saison der zweiten Basketball-Bundesliga noch kein Spiel verloren haben. Die Panthers nehmen derzeit Tabellenplatz zwei ein mit vier Siegen, die BG 74 steht auf Rang vier, hat allerdings ein Spiel weniger.

Beide Teams ungeschlagen

Ob von den drei Verletzten zumindest Fee Zimmermann dabei sein kann, entscheidet sich kurzfristig. Sie nimmt ein Antibiotikum und kann nicht mittrainieren. Auf jeden Fall aber werden Crowder (dreifacher Bruch der linken Hand) und Pilz fehlen.

„Das ist wirklich bitter, dass es uns gleich drei Mal erwischt. Aber jetzt hilft kein Jammern. Das Team muss zusammen stehen und die jüngeren Spielerinnen werden mehr Einsatzzeiten kriegen und damit auch Verantwortung“, sagt Koukos, der hofft, dass seine Spielerinnen in dieses Spitzenmatch genauso motiviert gehen wie in das Pokalspiel gegen Rotenburg. „Wenn wir das gegen Osnabrück wiederholen, kann uns vielleicht erneut die Überraschung gelingen.“ (wg/gsd)

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