2. Basketball-Bundesliga: Die derzeitigen statistischen Bestmarken der BG Göttingen

Spohr trifft meiste Dreier

Beifall vom und für den Spitzenreiter: Jermain Raffington (li.), BG-Topscorer Alex Ruoff (17,08 Punkte pro Spiel) und Harper Kamp (re.) klatschen ganz vorn, dahinter die Dreier-Spezialisten Dominik Spohr (9) und Jeremy Dunbar (44). Foto: Jelinek

Göttingen. Die BG Göttingen ist nicht nur offensiv immer besser aufgestellt, sondern hat inzwischen auch die beste Defensive. Der Spitzenreiter der 2. Basketball-Bundesliga übernahm nach dem beeindruckenden 99:73-Auswärtserfolg in Gießen auch in dieser Statistik-Kategorie Platz eins, den zuvor die Mittelhessen inne hatten.

Ist die Abwehr stark, freut dies jeden Basketball-Trainer. So natürlich auch Johan Roijakkers, dessen Mannschaft in den bisherigen 18 Spielen im Schnitt nur 74,3 Gegenpunkte zuließ. Gießen kommt jetzt auf 75,3 Gegenpunkte.

Offensiv unerreicht ist Veilchen-Widersacher Jena als Tabellenzweiter: Das Team des Ex-Göttingers Björn Harmsen wirft im Schnitt 97 Zähler, die Göttinger kommen hier auf 88,2 pro Spiel – auch noch ein sehr guter Wert. Dafür müssen die Thüringer aber auch kräftig einstecken, kassieren 87,6 Punkte.

Veilchen mit meisten Vorlagen

Drei weitere Bestmarken haben die BGer in diesen Rubriken inne: Pro Match verzeichnen sie 18,8 Assists (Vorlagen). Ein Wert, den die Trainer gern für sehr mannschaftsdienliche Spielweise heranziehen. Die Baskets Essen als nächster Göttinger Gegner am kommenden Samstag haben hier übrigens mit nur 11,8 im Schnitt den schlechtesten Wert.

Herausragend ist auch der zuletzt immer besser auftrumpfende Dominik Spohr: Mit ganz starken 54,24 Prozent (32 von 59 Würfen) ist der Mann aus dem westfälischen Hagen der beste Dreier-Werfer der 2. Liga Pro A. Ihm kaum nach steht sein Teamgefährte Jeremy Dunbar, der auf 50,75 Prozent (34 von 67) kommt. Von jenseits der 6,75-Meter-Linie bleiben die Veilchen getreu der Spielweise von Coach Roijakkers überaus gefährlich. Das gesamte Team hat eine Dreier-Erfolgsquote von 39,5 Prozent – Rang zwei hinter Heidelberg (40,6).

Erneut aufstocken konnten die Südniedersachsen ihren Zuschauerschnitt. Nachdem beim Spiel gegen Chemnitz die Saisonbestmarke mit 2853 Besuchern fiel, stieg er auf jetzt 2540 pro Spiel. Über 2000 Fans liegt im Erstliga-Unterhaus nur noch Gießen.

Lizenzantrag zum 15. April

Neues gibt es für die BG auch in Sachen Lizenz-Antrag für die Bundesliga. Bei einer Tagung am Rande des All-Star-Tags am vergangenen Wochenende in Bonn beschlossen die BBL-Vertreter weitere Optimierungen des Lizenzverfahrens – so unter anderem, dass die Anträge künftig nicht mehr zum 15. März, sondern erst zum 15. April gestellt werden müssen. Außerdem wurden andere und weitere Termine für die Zwischen-Prüfungen festgelegt. (haz/gsd)

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