Basketball-Bundesliga: Göttingen am Samstag im Traditionsduell bei den Gießen 46ers

Start zur „BG on tour“-Serie

Gießener Übermacht: In der Vorrunde kassierte Alex Ruoff (am Ball) mit seiner BG Göttingen gegen die Hessen um Maurice Pluskota (links) und Jahenn Manigat eine 74:84-Niederlage. Ruoff traf dabei keinen Dreier. Am Samstag steigt das Rückspiel. Archivfoto: Jelinek/nh

Göttingen. Los geht es mit der großen Zwischen-Serie „BG on tour“. von den kommenden fünf Spielen in der Basketball-Bundesliga bestreiten die Veilchen vier in fremden Hallen – nur das Niedersachsen-Duell gegen Oldenburg unterbricht am übernächsten Wochenende das „Fernweh-Festival“ der BG. Zum Auftakt steht am Samstag um 20.30 Uhr das Traditions-Duell bei den Gießen 46ers an.

Die Mittelhessen spielen bisher eine sehr gute Saison, stehen als Achter derzeit gerade noch auf dem letzten Playoff-Platz. Da ist das Ziel am Samstag natürlich klar: Gegen die BG darf sich das Team von Coach Dennis Wucherer keinen Ausrutscher erlauben! Aber Achtung: In der „Sporthalle Ost“ sind die Gießener weniger erfolgreich als auswärts. Vier Siege und sechs Niederlagen sind keine überragende Heimbilanz – ein Mutmacher für die Veilchen? Auswärts stehen fünf Siege und nur vier Niederlagen in der Statistik. Einen Erfolg davon gelang den 46ers am 25. November vergangenen Jahres beim 84:74 in der S-Arena.

Sehr ausgeglichenes Team

Erfolgreichste Werfer für Gießen waren dabei Joshi Saibou (15) und Dwayne Evans (14). In der Gesamtstatistik werden sie aber von den durchschnittlich zweistelligen Scorern Cameron Wells (14,5 pro Spiel), dem Kanadier Thomas Scrubb (11,8, der sich aber Anfang Januar verletzte) und Justin Sears (10,3) übertroffen. Was schon verdeutlicht, dass Coach Wucherer ein sehr ausgeglichen besetztes Team aufs Parkett schickt.

Apropos ausgeglichen: Das sind auch weitere Vergleichwerte zwischen beiden Teams. Die BG markiert im Schnitt 77,26 Punkte pro Spiel, Gießen 77,90. Bei den Dreiern sind die Hessen (36,9 zu 33,7/BG) leicht vorn, bei den Rebounds sind die Göttinger (35 zu 32,5) etwas besser – bei den Offensiv-Abprallern (11,5) sogar weiter BBL-Spitze. Dies sind sie – nicht nur zum Leidwesen von Trainer Johan Roijakkers – weiter auch bei den Ballverlusten: 16 Mal pro Spiel geht die „Murmel“ flöten – und eine Besserung scheint nicht wirklich absehbar.

Bemerkenswert ist indes die Gesamtbilanz der Duelle zwischen Göttingen und Gießen, das den bisherigen Ludwigsburger Bazoumana Kone (früher Hamburg) neu im Team hat: Da führen die BGer klar mit 10:3-Siegen, der Vorrunden-Erfolg in der S-Arena war überhaupt der erste Sieg der Hessen in Südniedersachsen, wohingegen die BG vier von sechs Partien in der Sporthalle Ost gewonnen hat.

Training in der neuen Halle

Bis auf Dominik Spohr, dessen Handbruch mehr und mehr ausheilt, hat Coach Roijakkers alle Spieler dabei. Seit Mittwoch trainiert die BG im neuen Trainingszentrum neben der S-Arena. „Total toll“, schwärmte Fitness-Coach Domenik Theodorou über das neue Trainingsdomizil. (haz/gsd)

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