Basketball-Bundesliga Männer: Göttinger Rückrundenstart am Sonntag in Bayreuth

60 Tage für BG zur Rettung

Alle hoffen auf seine Rückkehr: Göttingens Darius Carter (am Ball gegen Gießens Lischka), der seit Mitte November fehlt. Foto: zje/gsd

Göttingen. Seit dem vorletzten Wochenende sind die Männer der BG Göttingen wieder im Training zur Vorbereitung auf die Rückrunde in der Basketball-Bundesliga. Das erste Spiel nach der Pause wegen des Allstar-Spiels bestreiten Kapitän Michael Stockton & Co. am Sonntag (15 Uhr) bei medi Bayreuth – die Oberfranken waren am 5. Januar auch der letzte Gegner (70:93) und damit auch erste im neuen Jahr. Die Partie ist der Auftakt zu einem beinharten Kampf um den Klassenerhalt, der sich für die Veilchen aber wohl erst im März und April entscheiden wird.

Vom 3. März bis zum 1. Mai wird das Team von Trainer Johan Roijakkers 13 Spiele in nur 60 Tagen (oder gut acht Wochen) austragen. Das heißt, dass im Schnitt alle viereinhalb Tage gespielt wird. Ein Mammut-Programm! Um sich vorm Abstieg zu retten, wird es für die BG mehrere Pflicht-Siege geben müssen. Schon im ersten Match dieser schwierigen Serie braucht sie gegen das derzeitige Schlusslicht Tübingen (3.3.) einen Erfolg, den es auch im folgenden Heimspiel gegen Frankfurt (10.3.) anzupeilen gilt. Wichtig sind ebenso die Heimspiele gegen die Rockets Erfurt (7.4.) und Bremerhaven (14.4.).

In der Schlussphase der Saison-Rückrunde meint es zudem der Spielplan alles andere als gut mit den Göttingern. Von den letzten fünf Spielen müssen sie gleich vier auswärts bestreiten – und noch dazu gibt es am 20. (freitags in Bonn) und 22. April (sonntags in Gießen) sowie am 27. (freitags in Oldenburg) und 29. April (sonntags zuhause gegen den MBC) gleich zwei stressige Doppelspieltage. Den Abschluss bildet ausgerechnet das Niedersachsen-Derby gegen Nachbar Braunschweig in der VW-Halle am 1. Mai.

Im folgenden Januar-/Februar-Programm wird die BG vermutlich nur schwer punkten können: Nach dem Spiel in Bayreuth kommt Ulm (3.2.), dann geht’s nach Würzburg (Freitag, 9.2.) und mittwochs nach München (14.2.), ehe es wieder eine Pause wegen des Pokal-Final Four (17./18. Februar) und Länderspiel-Wochenendes (24./25. Februar) gibt.

BG-Chef Frank Meinertshagen sieht „keinen Nachteil“ in der Spielplangestaltung: „Wichtig ist, dass wir eine positive Grundstimmung behalten. Kann aber sein, dass wir bis zum Tübingen-Spiel nicht gewinnen.“ Vielleicht ist dann auch „Big Man“ Darius Carter nach der Handgelenksverletzung wieder dabei. (haz/gsd)

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