Tests gegen Hamburg und Limburg: BG feilt an der Formation

Als Point Guard eingesetzt: Göttingens Armon Johnson (am Ball) gegen Gothas Chris Razis. Rechts Juan Pattillo, von dem sich die Veilchen inzwischen schon wieder trennten. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Zweites Test-Wochenende für die Veilchen mit den Heimspielen zwei und drei: Am Freitag (18.30 Uhr) sind erstmals überhaupt die Hamburg Towers zu Gast bei der BG Göttingen, die am Samstag um 20 Uhr den belgischen Erstligisten Limburg United in der S-Arena erwartet.

Erstmals wieder dabei bei den Südniedersachsen ist Harper Kamp, der Juan Pattillo ersetzt. Auf diese alte, neue Nummer 21 freuen sich die Veilchen-Fans ganz besonders!

BG-Coach Johan Roijakkers hat die vergangenen (Trainings-)Tage dazu genutzt, neue Offensiv-Varianten einzustudieren. Da möchte der Niederländer natürlich die nächsten Schritte nach vorn sehen. „Für einige Spieler werden die Einsatzminuten langsam weniger“, sagt Roijakkers und deutet damit an, dass er langsam, aber sicher auf der Suche ist nach einer eingespielten Formation. Das aber braucht ganz viel Geduld und Zeit. Wer passt am besten auf welche Position? Wen hat Roijakkers für die einzelnen Positionen vorgesehen?

Point Guard (die Position „1“): „Markus Hatten“, ulkt der BG-Coach. Gut, Hatten bestand den Medizin-Check nicht, ist längst weg. „Einen richtigen Spielmacher haben wir nicht, das ist das Problem.“ Armon Johnson und Rickey Minard probierten sich da aus. Auch Malte Schwarz ist ein Kandidat.

Shooting Guard („2“): Hier hat Roijakkers das wohl größte Angebot: Schwarz, David Godbold, Robert Kulawick, Andy Onwuegbuzie – sie alle kommen dafür in Betracht. Die Position für die Dreier-Experten.

Small Forward („3“): Minard, Godbold und Neuzugang Mathis Mönninghoff bieten sich als kleiner Flügelspieler an. Der Ex-Trierer Mönninghoff fehlt am Wochenende noch wegen seins Muskelfaserrisses. „Es geht ihm aber schon wieder viel besser“, sagt Roijakkers und deutet an, dass der Vize-Universiade-Sieger kommende Woche wieder ins Training einsteigt.

Power Forward („4“): Hier dürften Dominik Spohr und Shane Edwards „zuhause“ sein. Auch Spohr setzt noch aus, doch auch er will nächsten Dienstag wohl wieder das Training aufnehmen.

Center („5“): Der Tummelplatz für Ruben Boykin und Harper Kamp, der in Göttingen absolut keine Eingewöhnungsprobleme haben wird. Ihn sieht Roijakkers nach den ersten Trainingseinheiten „in Super-Form – besser als letzte Saison“, Um so mehr erstaunt, dass er in Ludwigsburg durchfiel wegen des nicht bestandenen Medizin-Checks.

Hamburg (mit dem Ex-BGer Michael Wenzl und Louis Olinde/Sohn vom Ex-ASC-Idol Wilbert Olinde) war vergangene Saison als Neuling Achter in der 2. Liga Pro A, schied gegen Erstliga-Rückkehrer Würzburg im Viertelfinale aus. Verfolgt jetzt weiter sein aufstrebendes Projekt. Limburg war in Belgien Vierter nach der Vorrunde, schied im Playoff-Viertelfinale aus.

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