2. Basketball-Bundesliga Frauen: Veilchen Ladies erwarten Spitzenreiter

Topspiel gegen die Tigers

Kleiner Wirbelwind: Göttingens Jennifer Crowder (am Ball) gegen Opladens Britta Worms (li.) und Mareike Nettersheim Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Bereits am dritten Spieltag kommt es in der zweiten Basketball-Bundesliga in der FKG-Halle am Sonntag um 14 Uhr zu einem Spitzenspiel. Die Göttinger Veilchen Ladies erwarten als Tabellenvierter den noch ungeschlagenen Spitzenreiter TG Neuss Tigers.

Bis auf Britta Daub stehen BG 74-Trainer Hermann Paar alle Spielerinnen zur Verfügung. Allerdings weist U 17-Nationalspielerin Merle Wiehl nach ihrer längeren Verletzungpause noch Trainingsrückstand auf. Und auch Routinier Jana Lücken plagte sich in den letzten Wochen mit einem Magen-Darm-Virus herum, wird aber wohl spielen können.

Neuss bisher überzeugend

„Neuss hat bisher überzeugend gespielt und vor allem auf seinen Ausländerpositionen seine Stärken“, weiß Paar. Damit meint der Göttinger Coach die Kanadierin Karly Ann Roser und die US-Amerikanerin Marquita Lashae Waller, die bisher zusammen 88 Punkte erzielt haben. Hinter den beiden müssen sich die US-Amerikanerinnen der Veilchen Ladies, Raven Anderson und Joanna Miller, nun wahrlich nicht verstecken. Denn die beiden kamen in den drei bisherigen Punktspielen auf insgesamt exzellente 111 Punkte. Allerdings warnt Paar noch vor der 1,88 m großen Außenspielerin Jana Heinrich, die es auf insgesamt bisher 53 Punkte gebracht hat und eine weitere Leistungsträgerin bei den Tigers ist.

„Wir wollen gegen Neuss die Leistung gegen Opladen und auch gegen Braunschweig bestätigen“, sagt Paar und spricht in diesem Zusammenhang von einem richtungweisenden Spiel gegen die Westdeutschen.

„Wir müssen mit dem notwendigen Ehrgeiz in diese Partie gehen, dann haben wir eine gute Chance“, betont Paar. Im Gegensatz zu Neuss mit einem eingespielten Team sei bei seiner Mannschaft Vieles neu. „Wir müssen noch den Rhythmus finden. Drei Spiele sind da einfach zu wenig, um dieses schon bewerkstelligt zu haben.“

Defense aufs Parkett bringen

Wichtig wird die Defense sein. „Die müssen wir auf das Parkett bringen.“ Da sieht Paar den Schlüssel für einen Sieg gegen den Tabellenersten, der ganz starke 91 Punkte im Schnitt in den ersten drei Spielen erzielt hatte, jedoch nur 58 Punkte im Schnitt pro Spiel kassierte. (wg/gsd)

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