2. Basketball-Bundesliga Frauen: BG 74 Göttingen morgen als Zweiter gegen den Dritten Opladen

Topspiel mit tollen Nebengeräuschen

Slowakischer Aktivposten: Göttingens Katarina Flasarova (re., gegen Bielefelds Katie Williams) bringt den Ball nach vorn. Foto: zje

Göttingen. Von so einer Konstellation im letzten Spiel des Jahres war vor dem Saisonstart nicht auszugehen: Die Zweitliga-Frauen der BG 74 Göttingen treffen als Tabellenzweiter auf den Dritten BBZ Opladen. Ein Beleg dafür, dass von Trainerin Jennifer Kerns sehr gute Arbeit geleistet wurde. Jetzt hoffen die Veilchen, dass die Fans morgen (16 Uhr, FKG-Halle) auch entsprechend gut mit den Füßen abstimmen werden, so dass es einen neuen Zuschauerrekord gibt. Die BG ist auf den neunten Sieg im zehnten Spiel aus.

Begleitet wird das Topspiel von einem „Weihnachts-event“ inklusive einer Tombola mit 200 Preisen (zum Beispiel ein Original-Trikot von Dirk Nowitzki, ein Ball mit den Autogrammen der Nationalmannschaft) in Höhe von mehreren Tausend Euro sowie umfangreichen leiblichen Genüssen.

Wichtige Weichenstellung

Sportlich ist die Partie gegen die Rheinländerinnen eine wichtige Weichenstellung für die weitere Saison. Wenn die BGerinnen gewinnen, hätten sie schon sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten. In den Halbfinal-Playoffs bedeuten Rang eins und zwei Heimrecht in den Spielen gegen den Dritten oder Vierten. Zudem würden die Göttingerinnen mit weiteren zwei Zählern den Rückstand auf Spitzenreiter Herne auf zwei Punkte verringern.

Wie die meisten Teams in der 2. Liga ist auch Opladen eine gute Mischung zwischen Alt und Jung. Ein Routinier in der Mannschaft von Trainer Christian Haferkamp ist Routinier Susanne „Sunny“ Biemer (33). Sie ist noch aus den Erstliga-Zeiten in Bensberg bekannt. Erfolgreichste Spielerin bei Opladen ist Mareike Nettersheim, die bisher auf 113 Punkte und 75 Rebounds kommt. Zum Vergleich: BG 74-Topscorerin Ofa Tulikihihifo erzielte bislang 166 Punkte und fischte 86 Rebounds.

Offensivstärkstes Team?

Taktisch ist eine aggressive Defensive gegen den Tabellendritten angesagt, was schon in Quakenbrück gut klappte. Zusätzlicher Siegesanreiz: Mit mehr als 68 Punkten wäre die BG das offensivstärkste Team der Liga nach der Hinrunde - und das wohlgemerkt als Aufsteiger! (haz/gsd)

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