Trier stellt Insolvenz-Antrag, Göttinger Spiel bei TBB offen

Trier/Göttingen. TBB Trier droht das vorzeitige Aus in der Basketball-Bundesliga! Der Klub hat eine Etat-Lücke von rund 800.000 Euro.

Auf der Facebook-Seite des Erstligisten wurde um kurz vor 20 Uhr folgender Text gepostet: „Eine traurige, aber leider unvermeidliche Nachricht: Den Verantwortlichen (des Klubs, d. Red.) ist es leider nicht gelungen, die Finanzlücke vollends zu schließen. Die Treveri Basketball AG muss daher morgen (also am Freitag, d. Red.) Insolvenz beim Amtsgericht Trier anmelden. Die Entscheidung, ob der Spielbetrieb fortgeführt werden kann, obliegt dem Lizenzligaausschuss der Beko BBL bzw. dem Insolvenzverwalter.“

Zwar sei es in den vergangenen Tagen gelungen, den Fehlbetrag zu korrigieren, dennoch fehlen laut TBB-Vorstand Sascha Beitzel immer noch rund 300.000 bis 400.000 Euro. Am Mittwoch hatte der Klub auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre einen Fehlbetrag in Höhe von rund 800 000 Euro bestätigt. Seit Januar hätten die Angestellten zudem keine Gehälter mehr bekommen.

Sobald der Antrag auf Insolvenz gestellt ist, werden den Trierern in der Tabelle vier Wertungspunkte abgezogen. Damit rutscht das Team von Trainer Henrik Rödl auf einen Abstiegsplatz. Der Lizenzliga-Ausschuss wird sich am Freitag (11.30 Uhr) mit dem Fall befassen. Bis Donnerstag, 18.00 Uhr, hätten die Trierer Unterlagen bei der Liga einreichen sollen, wie es zu den Problemen kommen konnte und wie der Verein gedenkt, diese zu lösen. Diese Frist ließ der Verein aber verstreichen.

Ob die BG Göttingen, die ihr Heimspiel gegen Trier 73:87 verlor, am 29. März in Trier antritt, ist offen. (gsd/dpa)

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