2. Basketball-Bundesliga: Göttinger Topscorer wurde bei BG-Gegner Ehingen groß

Göttinger Topscorer wurde bei Ehingen groß: Vargas gegen seinen Ex-Klub

Wiedersehen mit dem alten Team: Göttingens Akeem Vargas (am Ball, hier gegen Cuxhavens Harris) kennt noch mehrere Spieler von den „Steeples“ (Kirchtürme) aus Ehingen. Foto: Jelinek

Göttingen. War der Sieg beim Tabellenletzten Leipzig nur eine Eintagsfliege oder ist die BG Göttingen in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A durch den neunten Sieg im elften Auswärtsspiel wieder zurück auf dem Playoff-Kurs?

Dass Trainer, Team, Fans und Umfeld auf Letzteres hoffen, versteht sich vor dem Heimspiel am Samstag um 19 Uhr in der S-Arena gegen Erdgas Ehingen/Urspringschule von selbst.

Für Akeem Vargas ein Match, in dem Erinnerungen an seine Vergangenheit wach werden. In Ehingen spielte der Göttinger Topscorer noch in der vergangenen Saison, kennt vor allem die jungen deutschen Akteure. Er ist sozusagen ein „Kind“ der Talentschmiede Urspringschule, wo er per Stipendium seine Fachhochschulreife ablegte. Ehingens Coach Ralph Junge habe er „alles zu verdanken“, sagt Vargas, der ein halbes Dutzend Jahre in Schelklingen (bei Ehingen) lebte. Dennoch gibt´s kein Pardon für"s Ex-Team: „Wir wollen eine Siegesserie starten, da steht uns Ehingen im Weg.“

„Ehingen hat die beste Defense der Liga“, baut BG-Coach Roijakkers schon vor. „Da ist ein Sieg nicht selbstverständlich. Die Liga ist zurzeit sehr ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen.“ Um gegen die gute Ehinger Abwehr punkten zu können, müsse man in der eigenen Offensive sehr konzentriert und genau spielen. Bis morgen dürften auch alle BGer wieder fit sein, nachdem Marco Grimaldi (fehlte gestern beim Training) leicht erkältet war und Nick Livas Knieprobleme hatte.

Das Hinspiel bei den Schwaben war nichts für schwache Nerven. Nur hauchdünn mit 77:76 hatte die BG am Ende die Nase vorn. Vargas wurde zum erfolgreichsten BG-Werfer mit 17 Punkten, darunter drei Dreier. Noch übertroffen wurde er allerdings von Ehingens Small Forward André Calvin, der auf 24 Zähler kam und nur gegen Essen noch besser (30) traf. Der Mann von der Drake University (Des Moines, Iowa/USA), der auch schon in Österreich (Güssing) und Portugal (Ginasio) spielte, liegt in der Pro A-Top-15-Liste auf Rang acht mit durchschnittlich 16,3 Punkten.

Im Gegensatz zum Hinspiel nicht mehr dabei ist der zweitbeste Werfer Darion Anderson; er ging im Dezember. Mit Virgil Matthews (11,1 pro Spiel) haben die auf einem respektablen siebten Platz stehenden Schwaben nur noch einen weiteren Korbschützen im zweistelligen Bereich, was für ihre Ausgeglichenheit spricht. Mit Calvin, Matthews, Taylor Rohde und Garrett Williamson gibt es nur vier US-Boys. Rohde und Williamson stießen während der Serie zu „Steeples“ (Kirchtürme). (haz/gsd)

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