Basketball-Bundesliga: BG Göttingen am Sonntag gegen Seriensieger Oldenburg

Veilchen bangen um Trio

Wieder mit Aufwärtstendenz: Göttingens nachverpflichteter Ian Hummer (am Ball gegen Bayerns Maximilian Kleber) zeigte beim Sieg in Bremerhaven wieder eine bessere Leistung. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Basketball-Bundesligist BG Göttingen bangt vor dem schweren Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, S-Arena) gegen die EWE Baskets Oldenburg um drei Spieler. Trainer Johan Roijakkers schloss den Einsatz von Khalid El-Amin, Dominik Spohr und Robert Kulawick nicht völlig aus, doch das Trio geht gehandicapt ins Niedersachsenderby.

Spohr hatte sich beim 90:81-Sieg in Bremerhaven im ersten Viertel eine Oberschenkelverletzung zugezogen, konnte nur 6:51 Minuten spielen. Und auch nur zwei Sekunden länger stand El-Amin auf dem Parkett. Nachdem seine Oberschenkelverletzung, die er sich gegen Tübingen zugezogen hatte, auskuriert war, plagte den Veilchen-Spielmacher eine Verletzung am linken Knie, so dass in Bremerhaven nur ein Kurzeinsatz mit einem allerdings sehr wichtigen Dreier möglich war. „Ich hoffe, dass ich gegen Oldenburg zurück bin“, sagt der „Zauberzwerg“ nach dem Spiel bei den Eisbären.

„Khalid ist noch weit weg von dem, wo er sein will“, sagt Roijakkers am Freitag. „Bei Spohr sieht es etwas besser aus. Aber ,Kulle‘ hat wegen Grippe vier Tage im Bett gelegen und am Freitag das erste Mal wieder trainiert“, berichtet Roijakkers.

„Abstiegslotto“ zwei aus sechs

Zumindest auf dem Papier hat sich für die BG und die übrigen Abstiegskandidaten durch den Hagener Punktabzug (sechs Punkte wegen Nicht-Unterrichtung der BBL aufgrund negativer wirtschaftlicher Entwicklungen) eine neue Situation im Kampf um den Klassenerhalt ergeben. Im „Abstiegs-Lotto“ werden jetzt nicht mehr „Zwei aus Fünf“, sondern „Zwei aus Sechs“ gesucht. Phoenix hängt jetzt voll mit drin – und hat obendrein den Nachteil, immer schlechter platziert zu werden, wenn es Punktgleichheit(en) gibt. Roijakkers: „Egal. Wir müssen selbst unsere Spiele gewinnen!“

Umso wichtiger wird nun auch noch das am 24. April anstehende Spiel der BG in Hagen. Siegt die BG auch nur mit einem Punkt, wird sie trotz des dann immer noch schlechteren direkten Vergleichs (Phoenix siegte in Göttingen 94:84), der wegen der BBL-Entscheidung nicht mehr zählt, automatisch vor Hagen eingestuft. Könnte noch mal sehr wichtig werden!

Oldenburg kommt mit einer Super-Serie von zehn Siegen in Folge nach Göttingen. Aus dem Team von Coach Mladen Drijencic ragt US-Center Brian Qvale mit 14,9 Punkten pro Spiel und 6,2 Rebounds heraus. Ein alter Bekannter ist schon Rickey Paulding, der seit acht Jahren für die Baskets punktet. Das Duo gehört zu den sieben Ausländern, von denen Drijencic immer einen „sitzen lassen“ kann.

Nach Hagen für fünf Euro

Für die letzten drei Auswärtsspiele in Braunschweig, Hagen und Gießen macht der Fanklub Veilchen-Power ein Angebot: Wer alle drei Touren bucht, zahlt nach Hagen nur fünf Euro. Anmeldungen beim Spiel gegen Oldenburg oder bei fahrten@veilchen-power.de (haz/gsd)

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