Freitagsspiel: 30 Minuten zeigte die BG in Bonn einen starken Auftritt / 18 Punkte von Creek

Veilchen geht am Ende der Sprit aus

Unter Druck: Göttingens Michael Stockton (re.) musste sich gegen Bonns Konstantin Klein harter Abwehrarbeit erwehren. Foto: zje/gsd

Bonn. Alles reingehauen, aber nichts rausgesprungen – das war das bittere Fazit der Dienstreise der BG Göttingen am Freitagabend nach Bonn. Gut 30 Minuten zeigten die Veilchen einen sehr couragierten Auftritt vor 5060 Zuschauern im Telekom-Dome, doch am Ende ging den Göttingern der Sprit aus. Bonn übernahm und feierte noch einen 82:70 (30:34)-Sieg. Umso ärgerlicher für das Roijakkers-Team: Ein durchaus möglicher Sieg wären absolute Big Points im Abstiegskampf gewesen, zumal Bremerhaven und Erfurt ebenfalls verloren haben.

Es war auf alle Fälle ein ungewöhnlicher Freitagabend. „Wir waren überrascht, wie gut Göttingen spielt“, lobte Bonns Coach Predrag Krunic die Veilchen. In der Tat legte die BG ein starkes erstes Viertel hin und einen Lauf, den sie übergreifend auf 16:0 ausbaute, was ihr eine 30:19-Führung einbrachte. Das sah richtig gut aus – nicht zuletzt, weil Mitch Creek wieder seine Stärken demonstrierte. Der Australier tut den Veilchen richtig gut. Obwohl das Roijakkers-Team diese gute Phase nicht durchhalten konnte, war die Pausenführung allemal verdient.

Mehr und mehr setzte sich aber nach dem Wechsel Bonns individuelle Klasse durch. Gamble, Mayo und Hill kamen zunehmend zur Geltung, den Göttingern glitt das Match aus den Händen. Obwohl Creek und endlich wieder auch Dominic Lockhart selbstbewusst agierte. Drei Dreier zauberte der Nationalspieler den Baskets ins Netz. Doch die Rheinländer verteidigten am Ende besser, zwangen die BG zu mehr Fehlern. „Bonn hat im dritten und vierten Viertel mit mehr Physis gespielt. Ich bin aber zufrieden“, fasste Roijakkers zusammen.

Hinterher musste unter anderem auch er noch Chauffeur spielen. Die BG war nicht in einem großen Bus nach Bonn gereist, sondern in drei Mercedes-Vans – wie früher zu Trainer John Patricks Zeiten. So wollte man auf der nächtlichen Rückfahrt Zeit sparen, um für das Sonntagsspiel in Gießen besser zu regenerieren. Wenn da nur der Bonner Pizza-Service mitgespielt hätte: Das Essen kam erst mit Verspätung auf dem Parkplatz am Telekom-Dome an. (haz/gsd)

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