2. Basketball-Bundesliga: Um Playoffs wird aber noch gezittert

Veilchen-Ladies beantragen Lizenz für die Bundesliga

Als Geschenk ein Auswärtstrikot für Gastgeber Bernd Schütze („Arbeit und Leben“): Die gerade eingebürgerte BGerin Katharina Flasarova (Mitte) und Geschäftsführer Richard Crowder. Foto: Anschütz/gsd

Göttingen. In der 2. Liga Nord kämpfen die Göttinger Zweitliga-Basketballerinnen verbissen um den Einzug in die Playoffs. Derzeit sind sie als Vierte in der Tabelle drin, aber sicher ist die Endrunde noch nicht. Dennoch gab Veilchen-Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder bei einem Sponsorenabend bekannt, dass man bis zum Stichtag am 31. März erneut die Lizenz für die Bundesliga beantragen werde. „Der Form halber“, so der Chef der „Veilchen-Ladies-UG“ (Unternehmer-Gesellschaft).

Ganz zufrieden sei er mit der momentanen sportlichen Situation nicht, so Crowder. Das klang unverhohlen durch. Die Niederlagen in Wuppertal und zuhause gegen Lichterfelde und gegen Wolfenbüttel tun den BG-Ladies weh. Deshalb müssen sie jetzt auch noch um Platz vier zittern. Bei noch drei ausstehenden Spielen in der regulären Saison sind zwei Siege in Königs Wusterhausen und gegen Grünberg Pflicht. Bei Spitzenreiter Hannover ist wohl nichts drin. BBZ Opladen als Tabellenfünfter kann die Göttingerinnen bei noch vier Spielen überholen.

So drückt die BG 74 am Samstag Wolfenbüttel in der wohl entscheidenden Partie gegen Opladen die Daumen. Verliert Opladen, könnte es dann höchstens noch gleichziehen mit der BG 74, die dann aber den besseren direkten Vergleich gegenüber dem BBZ hat.

„Sportlicher Erfolg ist nicht planbar. Aber das Mindestziel dieser Saison ist noch erreichbar“, sagte Crowder, der die fehlende Konstanz bemängelte. Die Zweitliga-Ladies bezeichnete er als Aushängeschild, als Symptahieträger der Stadt. „Wir können einen Erstliga-Etat erreichen, dazu sind 80 000 Euro mehr nötig.“

Demnächst will die BG Live-Übertragungen der Heimspiele im Internet ermöglichen, Geld bringende Werbefilme dazu einblenden. Ein dickes Lob erhielt Coach Hermann Paar: „Er ist extrem gut organisiert.“ Die Einbürgerung von Katarina Flasarova sei eine Investion in die Zukunft. (haz/gsd)

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