1. Startseite
  2. Sport
  3. BG Göttingen

Veilchen Ladies: Ein Sieg gegen den TSV Wasserburg ist Pflicht

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Walter Gleitze

Kommentare

Comeback nach Corona? Göttingens Katharine Tudor fiel in Düsseldorf aus.
Comeback nach Corona? Göttingens Katharine Tudor fiel in Düsseldorf aus. © Hubert Jelinek/gsd

Werden es für die medical instinct BG 74 Göttingen möglicherweise die letzten drei noch ausstehenden Spiele in der Basketball-Bundesliga sein? Heute um 19.30 Uhr erwarten die Veilchen Ladies in der FKG-Halle den TSV Wasserburg.

Göttingen – Der abgestürzte Rekordmeister (elf Titel, neun Mal Pokalsieger) weist zwei Punkte mehr als das Team von Trainer Goran Lojo auf.

Kurios: Wasserburg steht aktuell vor der BG 74, ist aber schon abgestiegen. Der TSV könnte mit zwei Siegen mit Halle nur noch gleichziehen, hat aber den direkten Vergleich gegen die Lions verloren. Für die BG 74 ist es nach Heidelberg und Düsseldorf am Mittwoch das dritte Spiel in Folge gegen einen Absteiger.

Gegen Wasserburg hofft Lojo, dass Marie Reichert und auch Katharine Tudor wieder mit von der Partie sind. Gegen Düsseldorf am vergangenen Sonntag fehlten sie wegen jeweils eines positiven Testergebnisses. „Spitz auf Knopf“, so schätzt Veilchen Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder die Chancen ein, dass beide spielen können.

Wasserburg hat indes am vergangenen Sonntag die Göttingerinnen über Wasser gehalten, sprich den möglichen vorzeitigen Abstieg der BGerinnen mit dem 100:98 nach viermaliger (!) Verlängerung gegen die Halle Lions vorerst verhindert.

Aus BG 74-Sicht dürfen die Lions ihre beiden letzten Spiele in Keltern und gegen Osnabrück nicht gewinnen, da sie sechs Punkte mehr aufweisen als die Veilchen. Zugleich muss die BG 74 ihre drei letzten Spiele – neben Wasserburg noch am Sonntag gegen Keltern und am 20. März das Nachholspiel in Osnabrück – gewinnen, um mit Halle punktemäßig gleichzuziehen. Den direkten Vergleich gegen die Lions haben die Göttingerinnen gewonnen.

.  Noch in der Schwebe scheint zu sein, dass möglicherweise die Bundesliga auch in der kommenden Saison mit 14 Teams startet, deren Sollzahl vor Corona in der Regel bei zwölf Teams lag, die DBBL-Verantwortlichen sich aber aufgrund der vorzeitig abgebrochenen Saison 2019/20 entschieden hatten, dass es keine Absteiger, aber zwei Aufsteiger gab.

Derzeit gibt es sportlich vier Absteiger. Bliebe es aber bei 14 Teams in der kommenden Saison, so dürfte es lediglich zwei Absteiger und zwei Aufsteiger geben. Die Tabellenplätze elf und zwölf würden somit wohl zum Ligaerhalt gereichen. Am kommenden Samstag fährt Crowder zu einer DBBL-Sitzung nach Frankfurt, wo unter anderem auch über dieses Thema beraten wird.  (wg/gsd)

Auch interessant

Kommentare