Basketball-Pokal: BG-Ladies über Wuppertal in Runde drei / Sonntag gegen Berlin

Veilchen mit neuer Power

Es geht voran: Göttingens Neuzugang Katharina „Kitty“ Müller (2.v.l.) mit dem Ball unterm Arm auf dem Weg durch die Wuppertaler Abwehr. Sie feierte ein gelungenes Debüt. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Mächtig ’was los bei den Veilchen Ladies in dieser Woche! Vor dem DBBL-Pokalspiel gegen den BTV Wuppertal-Barmen überraschte der Frauen-Zweitligist mit dem dritten Neuzugang. Nach den beiden vorherigen Blitz-Transfers von Rückkehrerin Monique Smalls und Katharina „Kitty“ Müller (vom Herner TC) kehrte nun auch Katarina Flasarova (30) zu den BG-Ladies zurück. Und steuerte gleich mal 16 Punkte (vier Dreier) zum 79:39-Kantersieg gegen Wuppertal bei, während Smalls zwölf Zähler kam.

Flasarova, die einst unter Vlastibor Klimes schon für die BG 74 spielte und jetzt aus Osnabrück kam, wird von einem externen Gönner des Klubs finanziert. Smalls und ihre Vorgängerin Joanna Miller heben sich finanziell gegeneinander auf und Müllers Engagement ist nur etwas zwei Monate früher (statt zur Rückrunde) realisiert worden.

Lob für das Management

„Ein so gutes Management habe ich lange nicht erlebt“, war BG-Coach Hermann Paar denn auch voll des Lobes über Geschäftsführer Richard Crowder, Roland Emme-Weiß und Andreas Fink. „Wir haben so viel Qualität in so kurzer Zeit dazubekommen, das macht jetzt Lust auf mehr, Außerdem haben wir jetzt mehr Sicherheit im Spiel, die Neuen ziehen die bisherigen Spielerinnen mit – eine richtig gute Basis.“

Perspektivisch ist die Verpflichtung von Smalls, Flasarova und Müller auch als Kampfansage an Meisterschafts-Favorit Hannover (warf Erstligist Halle aus dem Pokal) und Neuss zu werten. „Die Mädels geben jetzt Gas“, sagt Paar, der jetzt mit den verletzten Daub, Thüring und Bencker 14 Spielerinnen im Kader hat.

Gegen Wuppertal lieferten sie Power-Basketball samt einem Offensiv-Feuerwerk ab – vergaßen dabei aber nicht den Team-Basketball. Siehe die 19 Assists! Und dazu kamen 33 Defensiv- und 14(!) Offensiv-Rebounds. Werte, die gegen schwache Wuppertalerinnen nicht überschätzt werden sollten, die aber die Richtung aufzeigen, wo es jetzt langgeht. „Wir haben viel Potenzial im Team“, lächelte „Mo“ Smalls trotz Jet-lag hinterher. Neuzugang „Kitty“ Müller: „Vieles war noch chaotisch, aber wir haben mit viel Dynamik und sehr schnell gespielt.“ Das dürfte am Sonntag (16 Uhr) im nächsten Liga-Heimspiel auch TuS Berlin-Lichterfelde zu spüren bekommen.

Im Achtelfinale (12./13. Dezember) muss die BG 74 nun nach Bad Aibling oder Würzburg (Sonntag). (haz/gsd)

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