Basketball-Bundesliga: 3307 Zuschauer im Schnitt / Alba Berlin bleibt Krösus

BG verliert Fans wegen Hagen

Mit diesem Banner verabschiedete sich das BG-Team 2016/17 nach dem letzten Spiel gegen Braunschweig von den Fans. Foto:  zje/gsd

Köln/Göttingen. Die Basketball-Bundesliga hat in dieser Saison einen minimalen Zuschauer-Zuwachs verzeichnet. Im Schnitt kamen nach Liga-Angaben 4424 Besucher zu den Spielen der am 1. Mai zu Ende gegangenen Hauptrunde. In der Spielzeit 2015/16 waren es durchschnittlich 4408 Fans pro Partie gewesen. Die Auslastungsquote lag bei 85,9 Prozent, die Arenen von Spitzenreiter ratiopharm Ulm und Absteiger Rasta Vechta waren stets ausverkauft.

Mit 3307 Zuschauern liegt die BG Göttingen auf dem elften Platz im Zuschauer-Ranking – was auch genau der sportlichen Platzierung entspricht. Die Besucherzahl liegt damit um 3,1 Prozent unter der des Vorjahres mit 3412 Fans pro Spiel. Der Rückgang um 105 Zuschauer pro Spiel erklärt sich aus dem fehlenden Heimspiel gegen Phoenix Hagen, das bekanntlich noch im Jahr 2016 Insolvenz anmeldete und aus der Wertung genommen wurde. In der Statistik der BBL wird die Auslastung der Sparkassen-Arena (14 Heimspiele) und der zwei Partien gegen Science City Jena und die Walter Tigers Tübingen in der Lokhalle mit 93,9 Prozent angegeben.

BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen: „Insgesamt ist die Entwicklung sehr positiv. Dass wir weniger Zuschauer hatten, liegt auch daran, dass wir nur zwei statt fünf Heimspiele wie im Vorjahr in der Lokhalle hatten. Wir wollen nicht meckern, es war alles gut.“

Die BG sei, so der BG-Chef, im Zuschauerschnitt (eben 3307) auch weit über den kalkulierten 3000 Fans pro Spiel gewesen. Fast 1700 Dauerkarten waren vergangene Saison abgesetzt worden. „Das gibt uns Sicherheit“, sagt Meinertshagen. Aber es gebe bei den Dauerkarten eben auch Rabatte. Die Fans, die jetzt ihr Ticket verlängern, zahlen kommende Saison wegen des ausgefallenen Hagen-Spiels nur für 16 statt 17 Spiele.

Insgesamt kamen 1 251 862 Anhänger zu den BBL-Begegnungen. Dass die Gesamtzuschauerzahl deutlich unter der der Vorsaison liegt, als 1 348 842 Besucher zu den Spielen kamen, liegt am vorzeitigen Rückzug von Phoenix Hagen. Dadurch wurden statt der geplanten 306 Partien nur 283 ausgetragen.

Vier Klubs mit Zuwächsen

Allein vier Klubs haben nach der Hagener Pleite prozentuale Zuwächse bei den Zuschauerzahlen: Bayern München (2,2 Prozent), die EWE Baskets Oldenburg (4,4), die Eisbären Bremerhaven 4,1) und der Überraschungs-Vierte medi Bayreuth (3,1).

Zuschauerkrösus bleibt trotz einer sportlich eher enttäuschenden Saison Alba Berlin. Im Schnitt verfolgten 9918 Zuschauer die Spiele in der Arena am Ostbahnhof. Das waren etwas weniger als in der Spielzeit zuvor (10 094). (dpa/haz-gsd/nh)

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