BG verliert Niedersachsenderby mit 72:85 gegen Oldenburg

DominikSpohr

Oldenburg. Keinen schlechten Eindruck hinterlassen, aber dennoch waren die Punkte futsch – Basketball-Bundesligist BG Göttingen kassierte mit dem 72:85 (39:46) vor 4735 Zuschauern bei den Baskets Oldenburg im sechsten Auswärtsspiel die fünfte Niederlage.

Während die Göttinger wieder mit Khalid El-Amin in der Startformation begannen, mussten die Baskets auf ihren Center Nemanja Aleksandrov verzichten. Harper Kamp und Dominik Spohr brachten die Veilchen schnell mit 4:0 in Front, erst nach fast drei Minuten gelang den Oldenburgern durch Center Brian Qvale der erste Korb. Zunächst konnten die BGer ihren knappen Vorsprung noch wahren, bis zum 10:9 waren sie vorn. Der zweite Dreier von Oldenburgs Philipp Schwethelm sorgte schließlich für die erste Führung der Gastgeber zum 12:10. Schwethelm ließ dann noch seinen dritten Dreier im ersten Abschnitt folgen – und Nachwuchsmann Jan-Philipp Wimberg per Buzzer-Beater den vierten zum Viertelstand von 27:20.

Terrell Everett führte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts mit vier Punkten prima ein, doch in der Folge unterliefen den Veilchen diese vielen kleinen Unachtsamkeiten und Nachlässigkeiten, die die Baskets dazu nutzten, ihren Vorsprung durch Wimbergs zweiten Dreier auf 32:24 auszubauen. Als dann auch noch Chris Kramer von jenseits des Perimeters traf, betrug der Göttinger Rückstand schon zwölf Zähler (27:39, 15. Minute). Zu ungenau war in vielen Fällen der Abschluss der BGer. Doch die Veilchen kämpften sich zurück, verkürzten durch Spohr und Kamp auf 37:40. Zweimal in Folge klappte auch danach das „Pick and roll“ zwischen Kamp und el-Amin wie in den besten Zeiten der vergangenen Saison. Zur Pause waren die Göttinger in den wichtigen statistischen Werten fast gleichauf mit den Baskets, allein bei den Dreiern hatte Oldenburg (54 zu 40 Prozent) klarer die Nase vorn.

Auch wenn die BG insgesamt einen passablen Eindruck machte, waren es immer wieder diese kleinen Konzentrations-Schwächen, die die Baskets gnadenlos verwerteten. David Godbold gelang ein schönes „Vier-Punkte-Spiel“ (Dreier plus Freiwurf), aber wenig später war Oldenburg wieder auf 13 Punkte weggezogen. Fünf Minuten vor Schluss hatte die BG zwar nochmals auf fünf Punkte (67:72) verkürzt, doch letztlich setzte sich der amtierende Pokalsieger in seinem vierten Heimspiel in nur acht Tagen doch durch.

BG: Kamp 16, El-Amin 14, Spohr 11, Mönninghoff 4, Godbold 8, Everett 9, Schwarz 4, Edwards 4, Kulawick, Boykin 2, Onwuegbuzie, Boakye.

Beste Oldenburger: Schwethelm 17, Paulding 14, Qvale 12, Machado 12. (gsd)

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