Basketball Bundesliga Frauen

Verrückte Saison: Erst Rettung, jetzt Playoffs für BG-Ladies

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Play-off-Start in zwei Wochen: Gegen wen die BG Göttingen um Spielertrainerin Klaudia Grudzien (am Ball) dann antreten muss, klärt sich am kommenden Wochenende. 

Göttingen – Was für eine verrückte Saison für die BG 74 Göttingen in der Basketball-Bundesliga der Frauen! Absolute Highlights mit Siegen gegen Rekordmeister Wasserburg und den amtierenden Meister Keltern – demgegenüber enttäuschende Leistungen wie gegen Hannover oder in Saarlouis. Und nach dem Klassenerhalt gegen Chemnitz eine Woche später der Einzug in die Playoffs.

Ein Überblick:

Playoffs

Der klare Sieg bei Eintracht Braunschweig ließ eigene und gegnerische Fans mit offenem Mund zurück. „Das war fast wie im Märchen. Wir haben gegen Braunschweig das beste Spiel seit sehr vielen Jahren gemacht“, fand Geschäftsführer Richard Crowder. Aushilfs-Spieler-Trainerin Klaudia Grudzien und der zukünftige bosnische Coach Goran Lojo (43) haben bei der Mannschaft den richtigen Ton im Training getroffen, meint der Chef der flippo Baskets BG 74. Es habe wieder ein Team auf dem Spielfeld gestanden. Crowder: „Die hatten Spaß und Selbstvertrauen. Irgendwas hat wieder funktioniert, sie sind zusammengerückt.“ Die Trennung von Giannis Koukos scheint wie eine Befreiung gewirkt zu haben.

Termin-Planung

Für die BG-Frauen geht es am letzten Hauptrunden-Spieltag am Samstag in Marburg um Platz sieben oder acht. Siegt Schlusslicht Chemnitz gegen Nördlingen, um in der DBBL zu bleiben, bleibt Göttingen Siebter und trifft auf Keltern, als Achter sonst auf Herne. Gespielt wird am 30./31. März auswärts, am 2./3. April zuhause. Ein eventuelles drittes Spiel wäre am 6./7. April.

Lizenz

Bis zum 31. März muss der Lizenzantrag für die dritte Spielzeit in Folge im Oberhaus bei der Liga vorliegen. Unter anderem wird zu diesem Zeitpunkt eine erste Finanzplanung angefragt. „Viel Zahlenwerk, das kostet viel Zeit und Arbeit.“, sagt Crowder.

Nächste Saison

Der kommende BG-Coach Goran Lojo, der Klaudia Grudzien gegen Chemnitz und Braunschweig bereits an der Seitenlinie unterstützt hat, verabschiedete sich erst einmal wieder nach Hause. Die Mannschaft, sagt Crowder, habe aber schon vorgefühlt, ob es nicht möglich sei, ihn für das letzte Hauptrundenspiel in Marburg am kommenden Samstag und auch für die bevorstehenden Playoffs nochmal zurückzuholen. Offenbar hat der Trainer in spe aber schon für einen Stimmungsumschwung gesorgt.  haz/gsd

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