Basketball-Bundesliga: Chefetage ist gefordert

Viel Arbeit bei der BG

Göttingen. „Von Sommerpause kann keine Rede sein!“ Jörg Waßmann, Prokurist der BG Göttingen, kann sich auch nach der sportlichen Saison vor Arbeit kaum retten. Nicht nur er und Geschäftsführer Marc Franz haben derzeit alle Hände voll zu tun beim Basketball-Bundesligisten.

Schließlich gilt es vordringlich, die wichtigste Personalie zu klären: Wer wird Nachfolger von Trainer John Patrick (nach Würzburg)? Wie verlautete, scheint wohl Mike Taylor aus dem Rennen. Das deutete Waßmann an. „Wir müssen schnellstmöglich einen Trainer präsentieren und zeitnah eine Entscheidung treffen“, so der Veilchen-Verantwortliche. Auf einen bis zwei Coaches sei die Bewerbungsliste geschrumpft. Nicht außen vor ist wohl weiter das Duo Mienack/Meeks, bisher Co-Trainer und Spieler. Und Björn Harmsen? Der bisherige MBC-Coach ist jetzt auch in Gießen im Gespräch.

Sauer aufgestoßen ist auch Waßmann die Art und Weise, wie der Abgang von Robert Kulawick nach Braunschweig vonstatten ging (HNA berichtete exklusiv). „Das ist schlecht gelaufen“, sagt Waßmann. Die Phantoms preschten mit der Meldung offenbar unabgesprochen vor. Auch um das neue Team zu bilden, müsse nun der neue BG-Coach her. Die Spieler wollen schließlich wissen, mit wem sie es als Trainer zu tun haben.

Gekämpft wird bei der BG auch, um die Auflagen der BBL zu erfüllen. Bis zum 1. Juni müssen 40 Prozent des Etats nachgewiesen werden, bis zum 30. Juni dann insgesamt 80 Prozent. Zudem muss sich die BG um die neue Halle kümmern, für die schon rund 600 Dauerkarten verkauft sind – mehr als vor einem Jahr Ende Mai. Und für den „businessClub“ gibt es sogar schon eine Warteliste. Viel Arbeit also weiter für die BG-Verantwortlichen! (haz/gsd)

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