Nach Sieg in FRankfurt

Viertelfinale im Pokal erreicht: 60 000 Euro für die BG Göttingen

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Wieder ein starker Auftritt: Neuzugang Bennet Hundt (am Ball im Test gegen Limburgs Jared Frame) kam in Frankfurt auf 16 Punkte. 

Göttingen – Wiedergutmachung gelungen! Nach dem missratenen Bundesliga-Start (77:96 gegen Braunschweig) hat die BG Göttingen eine Antwort gegeben und sich beim 79:74-Sieg im BBL-Pokal-Achtelfinale in Frankfurt rehabilitiert.

Zum zweiten Mal in Folge sind die Veilchen damit (wie vor einem Jahr gegen Ludwigsburg) ins Viertelfinale eingezogen. Der finanzielle Lohn kann sich sehen lassen: Von der BBL gibt es 50 000 Euro plus 10 000 Euro Pauschale von den Skyliners fürs Frankfurt-Spiel. Die Spieler erhalten eine Siegprämie.

Die erste Freude darüber wurde allerdings doch etwas getrübt, denn Judo-Weltmeister Alexander Wieczerzak war alles andere als eine gute Los-Fee: Als drittes Spiel zog er zunächst ratiopharm Ulm als Gastgeber und die Veilchen als Gast (HNA berichtete). Ein super-schweres Los für die Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers. Ein Wiedersehen gibt es dabei am 14./15. Dezember mit Derek Willis, der von der BG nach Ulm abwanderte. „Es hätte bessere Lose für uns gegeben“, meinte BG-Chef Frank Meinertshagen.

In Frankfurt zeigte die BG was sie kann. Und das erneut ohne Vorbereitungs-Topscorer Elias Lasisi und den gesperrten Zane Waterman. Roijakkers agierte nur mit einer Achter-Rotation. Klare Leistungssteigerungen waren vor allem beim neuen Spielmacher Kyan Anderson und Mihajlo Andric zu erkennen. Bennet Hundt hielt seinen guten Level. Nicht umsonst war dieses Trio auch am erfolgreichsten. Taut Anderson, der bei Roijakkers in der Kritik stand, jetzt langsam auf? Dass der US-Boy ein guter Basketballer ist, ist unbestritten – er zeigte dies in der vorletzten Saison in Bayreuth. Andersons 20 Punkte waren stark.

Mit 21 Zählern übertroffen wurde er noch von Andric, der fünf Dreier versenkte. Der BG-Serbe: „Am Ende haben wir ein paar offene Würfe getroffen, das Rebounding war das ganze Spiel über der Schlüssel zum Sieg.“ Hundt: „Wir hatten uns auf zwei Dinge konzentriert: die Defensiv-Rebounds und das Umschalten auf Abwehr. Wir haben das ganze Spiel und insbesondere im vierten Viertel mit viel Energie gespielt.“

Meinertshagen fand vor allem „stark, wie wir nach dem dritten Viertel (15:26, d. Red.) zurückgekommen sind. Wir haben diszipliniert verteidigt, haben aber noch zu wenig unterm gegnerischen Korb gemacht. Da müssen wir noch mehr Gefahr ausstrahlen.“ Der Pokal-Sieg sei „wichtig fürs Selbstbewusstsein“ gewesen und „ein Schritt nach vorne“. In Würzburg ist Waterman am nächsten Samstag wieder dabei. gsd

Weitere Pokal-Viertelfinals: Sieger München/Bonn – Oldenburg, Berlin – MBC, Braunschweig – Bamberg.

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