Vierter Deutscher aus der Bundesliga

2. Basketball-Bundesliga: Spohr aus Gießen zur BG

Dominik Spohr

Göttingen. Die BG Göttingen kommt ihrem Ziel, sich auf den Deutschen-Positionen für die zweite Saison in der 2. Liga Pro A deutlich zu verbessern, ein großes Stück näher.

Dafür holt sie jetzt auch Verstärkung aus der Bundesliga. Dominik Spohr (24) wechselt von Erstliga-Absteiger Gießen 46ers zu den Veilchen. Nach Marco Grimaldi, Jeremy Dunbar (Cuxhaven) und Marc Liyanage (Düsseldorf) ist er der vierte deutsche Spieler im neuen Team von Trainer Johan Roijakkers.

In Gießen, in der kommenden Saison Gegner der BG, kam der 1,98 Meter große und 98 kg schwere Spohr auf 18 Minuten Spielzeit, markierte 5,5 Punkte und holte zwei Rebounds im Schnitt. Bei den Veilchen soll er als Forward das Pendant zu Nick Livas bilden. „Schon in Gießen ist Spohr als Small Forward oder Power Forward eingesetzt worden“, erklärt Roijakkers. „Auf der Position 4 haben wir jetzt zwei unterschiedliche Spielertypen.“ Alba Berlin schenkte er am 9. Dezember 2012 stolze 19 Punkte ein.

Vor allem für BG-Geschäftsführerin Anna Jäger ist Dominik Spohr (bisher 96 Bundesliga-Spiele) kein Unbekannter. Er ist ein Eigengewächs der Westfalen, wurde 2006/07 Vizemeister mit den Phoenix Juniors in der NBBL. Danach spielte er mit Hagen zwei Saisons in der 2. Liga, ehe dem Team 2008/09 der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Mit 20 schnupperte Spohr 2009/10 erstmals Erstliga-Luft. Nach drei Jahren bei Phoenix Hagen wechselte er vor der vergangenen Spielzeit dann nach Gießen.

„Er ist ein Arbeiter, ein Allrounder – nicht filigran, aber er kommt bei den Fans an, geht dahin, wo es weh tut“, beschrieb ihn Wolfgang Gärtner von der „Gießener Allgemeinen“ gestern.

Chefin kennt ihn von früher

„Ich freue mich sehr, wieder mit Dominik zusammen zu arbeiten“, sagt Anna Jäger. „Die drei Jahre mit Hagen in der BBL haben super funktioniert. Er ist ein sehr angenehmer Typ, der hervorragend nach Göttingen und zum Team passt.“ Spohr ist der dritte neue Spieler der Veilchen, die jetzt noch einen weiteren, fünften deutschen Spieler verpflichten wollen, ehe fünf ausländische (wohl wieder hauptsächlich amerikanische) Akteure unter Vertrag genommen werden sollen.

Antreten könnte die BG jetzt schon: Fünf Spieler (Grimaldi, Dunbar, Liyanage, Spohr und Livas) sind schon im Kader. So entspannt war’s vor einem Jahr längst nicht. (haz/gsd) Foto:  nh

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