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Von der Bundesliga in die Regionalliga: Ex-BG-Riese Kramer jetzt für ASC Göttingen

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Früher lila, jetzt königsblau: 2,18 m-Center Dennis Kramer (18) steht jetzt für den ASC statt für die BG auf dem Feld wie hier gegen Ascherslebens Dejuan Moorer.
Früher lila, jetzt königsblau: 2,18 m-Center Dennis Kramer (18) steht jetzt für den ASC statt für die BG auf dem Feld wie hier gegen Ascherslebens Dejuan Moorer. © A.T. da Silva/gsd

Er ist wieder da! Nach langer Pause steht Dennis Kramer (30), weil er bei der BG Göttingen keinen Vertrag mehr erhalten hatte, jetzt wieder auf dem Basketball-Spielfeld – nicht mehr in der Bundesliga, sondern in der 1. Regionalliga Nord für den ASC Göttingen drei Spielklassen tiefer.

Göttingen – Seine Premiere gab der 2,18-Meter-Riese gegen die Aschersleben Tigers. Zum 81:78-Sieg steuerte der zweifache Familienvater acht Punkte bei.

Das Kramer-Comeback war indes nicht die einzige Neuerung beim ASC: Aus „persönlichen Gründen“ ist Venelin Berov (gleichzeitig Coach der NBBL-Mannschaft der BG) nicht mehr Trainer des Teams – ersetzt wird er von Marjo Heinemann, der auch das JBBL-Team bei der BG coacht, aber nur für dieses eine Spiel gegen Aschersleben eingesprungen ist. Der ASC ist also nun auf der Suche nach einem Nachfolger für Berov, der nach HNA-Informationen nicht erfreut darüber gewesen sein soll, dass die älteren, erfahrenen ASC-Spieler ihren Einfluss geltend gemacht haben sollen.

ASC-Männer - Aschersleben Tigers BC 81:78 (46:45). Nach verletzungsbedingten Pausen waren bei den Königsblauen Nick Boakye, Philipp Sprung und erstmals Christopher Schultz gegen einen Gegner, der den Göttingern alles abverlangte, dabei. Im ersten Viertel gingen die Gäste nach einem 9:10-Rückstand durch einen 8:0-Lauf mit 17:10 in Führung und bauten diese bis Ende dieses Viertels auf 25:16 aus. Doch die ASCer blieben im zweiten Viertel dran und gingen ihrerseits nach einem 10:0-Lauf mit 42:37 in Führung, die sie bis zur Pause mit dem knappen 46:45 hielten. Vor allem war es immer wieder Nikolas Schultz, der bis zu, Seitenwechsel 15 Punkte gesammelt hatte.

Nach Wiederbeginn war es dann Debütant Kramer, der unter den Körben abräumte und am Ende auf acht Rebounds kam. Nach der Führung von 80:73 verfehlten die Göttinger in der Crunchtime einen Freiwurf nach dem anderen, sodass es am Ende in diesem auf Pro B-Niveau stehendem Spiel noch einmal etwas eng wurde, am Ende aber die ASCer über einen 81:78-Sieg jubeln konnten.

„Das Team hat in einer besonderen Situation Nervenstärke gezeigt und sich durch eine disziplinierte und energiegeladene Leistung gegen einen sehr athletischen und von Coach Weinhold gut eingestellten Gegner durchgesetzt. Das verdient Respekt!“, resümierte ein zufriedener Coach Heinemann.

Viertel-Ergebnisse: 16:25, 30:20 - 20:12, 15:21.

ASC: Appold 4, Sprung 7, Boakye 23/3 Dreier, Heidelberg, Hackel 3, Ani 2, N. Schultz 20/3, C. Schultz, Giotis 10/2, Wüllner, Kramer 8 (8 Rebounds), Okao 4.

ASC-Frauen - Osnabrücker SC II 56:58 (30:26). Fast wäre den ASCerinnen der zweite Sieg in Folge geglückt, am Ende hatten aber die Gäste das bessere Ende für sich.

Viertel-Ergebnisse: 6:16, 24:10 - 17:23, 9:9.

ASC: Vogt 17/3 Dreier, Roschkowski 13/3, Wegmann 9, Winkler 9/1, Zollenkopf 4, Volk 2, Weski 2, Dohrmann.  (wg/haz-gsd)

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