Basketball-Bundesliga: BBL-Spielleiter Staudenmayer schon jetzt begeistert vom zukünftigen BG-Domizil

Vorfreude auf die neue Arena

Die neue „Sparkassen-Arena“ von der Nachmittagssonne durchflutet: Im Bild links die Gegengerade auf der Nordseite mit den Geräteräumen darunter und Hausmeisterraum (li. unten). Hinten an der östlichen Stirnseite wird eine der drei Teleskop-Tribünen montiert. Foto: Gleitze/gsd

Göttingen. Am 1. März muss Basketball-Bundesligist BG Göttingen das dritte und letzte Zwischenrunden-Heimspiel im Eurocup gegen Budivelnik Kiew (Ukraine) in der Braunschweiger VW-Halle bestreiten. Die Lokhalle steht nicht zur Verfügung. In der kommenden Saison dürften die Veilchen derartige Probleme nicht mehr haben. Dann müssen sie nicht mehr in andere Städte ausweichen, können in der neuen „Sparkassen-Arena“ spielen.

Der Sportausschuss der Stadt Göttingen und BG-Chef Marc Franz informierte sich am Dienstag über den Stand der Dinge in der neuen Spielstätte, die aber nicht für Profisport gebaut wurde, sondern vor allem für den Schulsport des benachbarten Otto-Hahn-Gymnasiums. Alexander Frey, Chef der Göttinger Sport- und Freizeit-GmbH, erklärte die Lage der einzelnen Räume: Der seperate Gymnastik-Raum, Medienraum mit Internet-Anbindung, acht Kabinen, Verfügungs-/VIP-Raum, Toiletten sowie die Tribünen.

Kosten: Sieben Millionen Euro

Die Plätze auf der Südseite der Arena bilden die Haupttribüne. Der obere Teil erhält 728 Sitzschalen, deren Kosten von rund 80 000 Euro externe Sponsoren übernahmen. Der untere Teil erhält eine der drei ausfahrbaren Teleskop-Tribünen - wie auch die beiden Stirnseiten. Auf der gegenüberliegenden Nord-Seite gibt es Sitzbänke nur im „Oberrang“. Davor und darunter sind beim Basketball die Team-Bänke und das Kampfgericht. Ebenfalls an beiden Stirnseiten werden zwei Anzeigetafeln sein: Die alte aus der Lokhalle und eine neue drei mal vier Meter große LCD-Videowand „in TV-Qualität“.

Für Fernseh-Übertragungen musste die Licht-Intensität von geplanten 1000 auf geforderte 1400 Lux erhöht werden. Mit offiziell 3400 Plätzen erfüllt die Sparkassen-Arena, deren Namensrechte die Sparkasse Göttingen übernahm, die Anforderungen der Basketball-Bundesliga. Deren Spielleiter Jens Staudenmayer nahm das BG-Domizil in Augenschein und attestierte ihm eine enge, tolle Atmosphäre.

Frey betonte, dass die Kosten leicht gestiegen sind. Von den sieben Millionen Euro kommen 2,3 aus dem Konjunkturpaket II und 3,1 aus einer Sonderausschüttung eines Aktienpakets der Stadt. „Das ist die größte und teuerste Sporthalle Göttingens“, betonte Oberbürgermeister Wolfgang Meyer. Und die umweltverträglichste, bleibt zu ergänzen.

Einweihung Anfang Juli

Sichtlich entspannen gegenüber der Situation rund um die Lokhalle wird sich die Parkplatz-Lage. Auf dem Schützenplatz steht ausreichend Parkraum kostenlos zur Verfügung. Und wenn nebenan die alte Godehardhalle abgerissen wird, gibt es vorübergehend noch mehr Parkraum. Im Juni soll die Arena fertig sein, Anfang Juli ist die Einweihung geplant. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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