Entscheidung wurde noch nicht getroffen

Vorm BG-Spiel in Jena: Rätsel um Ruoff-Rückkehr

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Der Center hängt sich mächtig rein: Scott Eatherton versucht sich sogar in Schräglage gegen Jenas Ex-Göttinger Julius Wolf. In der Lokhalle gewannen die Thüringer am 17. Dezember 82:76.

Göttingen. Kommt er nun zurück ins Team oder nicht? Das ist eine durchaus wichtige Frage bei der BG Göttingen vor dem zweiten schweren Auswärtsspiel in Folge am Sonntag (18 Uhr) bei Science City Jena.

Zwei Spiele hat Alex Ruoff jetzt wegen einer Grippe und ihrer Nachwirkungen ausgesetzt, fehlte gegen Oldenburg und in München. „Noch keine Entscheidung“, meinte BG-Trainer Johan Roijakkers auf die Frage, ob der Denker und Lenker des Göttinger Spiels in der vom 30. Spieltag vorgezogenen Partie in der Jenaer Sparkassen-Arena aufläuft – das Comeback von Ruoff bleibt ein Rätsel.

Auch die Rückkehr von Dominik Spohr ist offen und wohl für die dritte Auswärtspartie in Serie am kommenden Freitag in Bremerhaven anvisiert. Ob der BG-Kapitän, dessen Team erst am Sonntag nach Thüringen fährt, dann knapp zwei Monate nach seinem Handbruch in Ulm wieder einsatzbereit ist, bleibt abzuwarten.

Jena will in die Playoffs

Benötigen kann die BG die personelle Verstärkung allemal. Beim 71:86 in München am vergangenen Dienstag agierten die Veilchen mit einer Achter-Rotation, ergänzt um Nachwuchsmann Joanic Grüttner, während die Bayern mit einer Zehner-Rotation Kräfte sparen konnten. Vor allem Ruoffs Rückkehr würde dem gesamten BG-Spiel natürlich gut tun, um gegen die in den vergangenen Partien erstarkten Thüringer gegenzuhalten.

So landete das Team vom aus Göttingen stammenden Coach Björn Harmsen am Mittwoch mit dem 74:73-Sieg bei Pokal-Halbfinalist Alba Berlin einen spektakulären Überraschungs-Coup, obwohl Jena schon mit 22 Punkten zurückgelegen hatte. Dadurch können sich die Thüringer sogar berechtigte Hoffnungen auf die Playoffs machen. „Wir wollen in die Playoffs“, bekräftigte Jenas Center Oliver Mackeldanz dieses Vorhaben.

Wolf im Jenaer Team

Den Ton gaben bei Jena zuletzt die „alten Hasen“ an. BBL-Routinier Julius Jenkins (36) erlebt seinen x-ten Frühling, der Ex-Braunschweiger Immanuel McElroy, Wayne Bernard, der nachverpflichtete Shaquille Goodwin, dazu Bundesliga-Shooting Star Marcos Knight (zweitbester BBL-Scorer mit 18 Punkten pro Partie) – Coach Harmsen hat derzeit eine feine, kleine Truppe zusammen, die auch schon das Hinspiel in der Lokhalle dank damaliger Dreier-Überlegenheit (12:5-Treffer) mit 82:76 für sich entschied. Und nicht zu vergessen auch der „Göttingen-Aspekt“: Julius Wolf, der jüngere Sohn vom Göttinger Ex-Nationalspieler Horst Wolf, gehört mit zum Jenaer Team. (haz/gsd-nh)

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