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Was ist aus den BG-Abgängern geworden? Eurocup, 2. Liga, schwer verletzt

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Jetzt wie ein Albatros in Ludwigsburg: Ex-Veilchen Jeff Roberson (gelber Dress) in Abwehrposition gegen Bambergs Justin Wright-Foreman.
Jetzt wie ein Albatros in Ludwigsburg: Ex-Veilchen Jeff Roberson (gelber Dress) in Abwehrposition gegen Bambergs Justin Wright-Foreman. ©  IMAGO/Hans-Jürgen Britsch

Sehr unterschiedlich ist es für die neun Bundesliga-Basketballer weitergegangen, die die BG Göttingen nach der vergangenen Saison verlassen haben.

Göttingen – Was mit ihnen passiert ist in einem Überblick:

. Jeremiah Martin: Nachdem Kamar Baldwin sich diese blöde Brustmuskelverletzung zugezogen hatte, sprang Martin in die Bresche und machte seine Sache gut. Doch die BG war nur eine Zwischenstation. Inzwischen ist der leichtfüßige, flinke, fast gazellenhafte Martin in Polen gelandet, spielt mit Slask Wroclaw sogar im EuroCup. In Hamburg gab es am Dienstag eine 83:87-Niederlage, bei der Martin wie seine Teamkollegen Dziewa und Niziol 17 Punkte beisteuerte.

. Jeff Roberson: War bei den Veilchen einer der eher verkannten Spieler. Dabei hat er so viele Dinge richtig gemacht, die in kaum einer Statistik auftauchen. Der fleißige Arbeiter erledigte die Jobs, die er von Coach Roel Moors bekam, so gut wie immer zur Zufriedenheit seines „Auftraggebers“. In Ludwigsburg steht er derzeit im Schnitt 22:47 Minuten auf dem Parkett und kommt auf 6,3 Punkte. Weiter im Team von Neu-Trainer Josh King sind auch Johannes und Jacob Patrick, die Söhne von Ex-BG-Trainer John Patrick, der nach Japan gewechselt ist.

. Akeem Vargas: Nach seinem zweiten Auftritt bei den Veilchen ist er in seine Heimatstadt Heidelberg zurückgegangen, versucht sich jetzt bei den MLP Academics, bei denen im Übrigen mit Elias Lasisi noch ein weiterer ehemaliger BGer spielt. Der Belgier wechselte von Crailsheim an den Neckar. Vargas kommt unter dem neuen Trainer Joonas Iisalo (Bruder von Bonns Coach Tuomas Iisalo) auf 19:36 Minuten Einsatzzeit und durchschnittlich auf 6,3 Punkte pro Spiel (Lasisi 32:12 Minuten, 8,5 Punkte).

. Philipp Hartwich: Der Wechsel nach Würzburg hat ihm nicht unbedingt neues Glück gebracht. Dem „kölschen Jung“ droht eine lange Pause nach einer Knieverletzung, berichtete die „Mainpost“. Dabei hatte sich der 2,18 Meter große Center am Main einen erfolgreicheren Auftritt als bei den Veilchen erhofft, wo es zu viele Fouls und zu wenig Punkte gab.

. Haris Hujic: Das Jahr in Göttingen wird er kaum in bester Erinnerung behalten. Zu Beginn der vergangenen Saison verletzt (und später krank), fand er nur schwer in seine Rolle. Seine wichtigste „Waffe“ war der Dreier, doch der fiel längst nicht immer wie gewünscht. Zur BG war Hujic von den Bayer Giants Leverkusen als bester Zweitliga-Spieler der Vorsaison gekommen, doch daran vermochte er zumindest nicht vollständig anzuknüpfen. So ging’s zurück unters Bayer-Kreuz.

. Und außerdem: Stephen Brown (Fos Provence/1. Liga Frankreich), Nate Grimes (Hapoel Eilat/Israel), Kamar Baldwin (kurierte seine Verletzung aus, hofft auf ein gutes US-Angebot), Jake Toolson (unbekannt).  (haz/gsd-nh)

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