Basketball-Bundesliga Frauen

Wasserburg zu clever für flippo Baskets BG 74 Göttingen

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Harter Kampf um den Ball: Göttingens Centerin Ivana Blazevic (links) gegen Wasserburgs Megan McKay. 

Alle Anstrengungen reichten nicht: Nach der Pleite in Saarlouis verloren die flippo Baskets BG 74 Göttingen auch das Heimspiel gegen den TSV Wasserburg vor 399 Zuschauern mit 72:81 (34:43). Damit ist die vorherige Erfolgsserie (vier Siege in Folge) nun vollends vorbei.

Gute Nachricht aber vor dem ersten Sprungball für die BG 74: Megan Mullings war wieder im Kader von Coach Goran Lojo – und kam nach sechs Minuten erstmals wieder zum Einsatz. Wenig später traf sie ihre ersten beiden Freiwürfe zur 15:14-Führung – der ersten im Spiel. Was schon belegte, dass der Spielverlauf sehr eng war im ersten Viertel. Nur beim 17:16 lagen die Baskets nochmals vorn, ansonsten bestimmten die Bayerinnen die Partie, weil sie sich als ausgesprochen treffsicher erwiesen.

Zudem nutzten die Gäste, die mit nur sieben Spielerinnen angetreten waren, auch ihre leichten Größenvorteile immer wieder zu einfachen Punkten, da die Göttinger Defensive auch nicht sattelfest war und wiederholt Lücken aufwies. So ging der erste Abschnitt mit 25:20 an den TSV.

Und auch im zweiten Viertel vermochten die BGerinnen den Fünf-Punkte-Rückstand nicht entscheidend zu verkürzen. Die Göttingerinnen leisteten sich drei Ballverluste in Folge, sodass Wasserburg auf 41:30 davonzog – da half auch eine Auszeit von Trainer Lojo nichts. Aber die BG 74 hielt zumindest Anschluss, nachdem sich die TSV-Slowenin Tina Jakovina ein Unsportliches Foul erlaubt hatte und Cayla McMorris die beiden Freiwürfe verwertet hatte. Das Lojo-Team mühte sich nach Kräften, doch der Rekordmeister hatte immer eine passende Antwort parat – abzulesen auch an den 59:37-Prozent Trefferquote zur Halbzeit.

Nach dem Wechsel setzte der TSV auch seine Stärke von der Drei-Punkt-Linie fort. Laura Hebecker netzte zwei weitere Dreier ein, beim 42:54 war der Göttinger Rückstand wieder im zweistelligen Bereich. Auch Kelly Moten (19 Punkte) war bei den Gästen von den BGerinnen so gut wie gar nicht zu kontrollieren. Sieben Punkte in Serie am Ende des dritten Durchgangs ließen aber die BG-Hoffnungen fürs letzte Viertel nochmal wachsen, zumal Sandra Azinovic mutig drei Dreier versenkte.

Doch sie wurden im Keim erstickt. Wasserburg erwies sich letztlich als zu clever, zu ausgebufft für die Baskets. „Diese Niederlage müssen wir hinnehmen“, meinte Baskets-Geschäftsführer Richard Crowder. „Wasserburg war einfach besser.“ Seine Tochter Jennifer: „Wir hatten im zweiten Viertel eine Schwächephase, der sind wir dann hinterhergerannt.“

Viertel-Ergebnisse: 20:25, 14:18 – 17:15, 21:23.

flippo Baskets BG 74: Azinovic 9/3 Dreier, Blazevic 8, Crowder 3, Kelly 14/1, Morton 6, Karambatsa 2, Mullings 12, McMorris 18, A. Oevermann, Fengkohl, Göttling, M. Oevermann, Keune.  gsd

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