Basketball-Bundesliga Frauen

Weihnachtspause fällt für flippo Baskets BG 74 Göttingen flach

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Soll per Option weiter für die Baskets spielen: Göttingens Bosnierin Sandra Azinovic (links) gegen Heidelbergs Olivia Nash. 

Wenn es denn irgendwann einmal weitergehen wird in der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL), wird nicht nur das neue Team der flippo Baskets BG 74 Göttingen auf die bislang übliche Weihnachtspause verzichten müssen.

Das ist neben einem um vier Wochen nach hinten verlegten (möglichen) Saisonstart und den offenbar noch nicht abschließend geklärten Einreise-Bedingungen für Nicht-EU-Ausländerinnen die wichtigste Erkenntnis aus langen Diskussionen der zwölf Frauen-Erstligisten.

„Es gibt keine Pause um Weihnachten“, sagt Baskets-Geschäftsführer Richard Crowder. „Wir werden am 23., 27. und 30. Dezember spielen“, teilt er bereits die Termine für die letzten Tage vor dem Jahreswechsel mit. Kleiner Vorteil von diesen Ansetzungen: „Dann müssen wir kein Geld für die Heimflüge der Ausländerinnen bezahlen“, sagt Crowder. „Das Geld gebe ich dann lieber für eine Weihnachtsfeier bei uns aus.“

In der ersten Liga wird es keine Veränderungen geben. Die zwölf Klubs aus der Vorsaison treten erneut an, damit bleibt Saarlouis zum zweiten Mal in Folge „am grünen Tisch“ erstklassig. Der Saisonstart wurde „nach langen Diskussionen“, so Crowder, von der Arbeitsgemeinschaft der Klubs um vier Wochen nach hinten auf Ende Oktober verlegt. Man wisse eben nicht, wie sich die derzeit schwierige Lage entwickele, so der Baskets-Chef.

Personell sind ihm und Mit-Geschäftsführer Roland Emme-Weiß die Hände gebunden. Weiterführende Spielerinnen-Verträge gibt es nicht, bei Sandra Azinovic habe man aber die Option gezogen. „Sie kommt wieder“, sagt Crowder. Zudem ist es naheliegend, dass auch seine Tochter Jenny wieder für die BG 74 spielt. Von weiteren Spielerinnen liegen Absichtserklärungen vor. Das Budget, das erneut wieder etwa 230 000 Euro betragen soll, müssen sich die beiden Baskets-Geschäftsführer aber noch Anfang Juli vom Beirat absegnen lassen. Zwei Drittel der Summe seien sicher, so Crowder. Der Beirat besteht aus Ex-Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, Michael Brüggemann (FKG-Rektor), Andreas Gruber (GoeSF), der Ärztin Petra Hunger-Wenke, Daniel Gerlach (Blackbit), Ex-Spieler Andreas Biskup, Mark Wiehl (IGS-Lehrer) und Norbert Liekmeier (Ex-Chef Stadtwerke).

Sehr erfreut zeigt sich Crowder über die vom Bund avisierte finanzielle Unterstützung für Erstligisten. Er hofft auf etwa 8000 Euro für entgangene Ticketeinnahmen. „Das ist für uns viel Geld“, sagt Crowder.  haz/gsd

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