Basketball-Bundesliga: Beim deutschen Meister Oldenburg siegen die Veilchen 72:58

Weitere Sensation der BG

Konzentriert: Göttingens Dwayne Anderson schockte Oldenburg bereits in der Anfangsphase mit zwei Dreiern, hier jedoch gelingt ihm ein Korbleger. Foto: Jelinek

Oldenburg. Die BG Göttingen hat nach dem überraschenden Sieg beim Spitzenreiter der Basketball-Bundesliga ALBA Berlin am 26. Dezember vergangenen Jahres erneut für eine Sensation gesorgt. Beim amtierenden deutschen Meister EWE Baskets Oldenburg gewannen die Veilchen wie schon in der Vorsaison mit 72:58 (40:21) ihre Nachholpartie vom siebten Spieltag. Zehnmal waren die Baskets in dieser Saison zu Hause ungeschlagen und erlebten erstmals vor heimischem Publikum ihr Waterloo. Mit diesem Sieg haben sich die Südniedersachsen so gut wie sicher für den BBL-Pokal qualifiziert, an dem neben Ausrichter Frankfurt lediglich die sechs Bestplatzierten der Hinrunde teilnehmen dürfen.

Andersons Dreier zu Beginn

Zwar gingen die Oldenburger durch Je’Kel Foster mit 3:0 in Führung, konnte damit die Göttinger aber in keiner Weise schocken. Dwayne Anderson antwortete erst einmal zwei Dreier, und die BG hatte jetzt richtig Lust verspürt auf eine überfallartige Taktik, mit der sie die Gastgeber bis zur siebten Minute zu Statisten degradierten, als sie ein 20:3 vorlegten. Oldenburg konnte zwar bis zum Ende des ersten Viertels auf 10:20 verkürzen, aber auch damit konnten sie die Südniedersachsen nicht aus ihrem Rhythmus bringen. Mit ihrer weiterhin phänomenalen Defensive zermürbten sie die im zweiten Viertel wütend angreifenden Baskets, die am Ende der ersten Halbzeit nach zwei Dreiern von Taylor Rochestie und einem Tipp-In von Anderson mit einem 21:40 in die Kabine schlichen.

Auch nach der Pause versuchten die Oldenburger heranzukommen, doch die Veilchen ließen nicht locker, blieben in der Defensive weiterhin aggressiv, nahmen Baskets-Spielmacher Jason Gardner komplett aus dem Spiel. Einzig Je’Kel Foster, der aber allein gegen die BGer nichts ausrichten konnte.

Auch im dritten Viertel hielt die Mannschaft von Trainer John Patrick den Gegner auf Distanz, der zeitweise auf nicht mehr als 14 Punkte verkürzen konnte, zu wenig, um die Göttinger noch in Verlegenheit zu bringen.

• Göttingen: Kulawick, Mc Naughton 6, Welzel, Rochestie 16, Little, Jacobson 5, Frazier 3, Meeks 5, Boone 14, Anderson 23. (wg/gsd)

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