Unter den Körben: Jacobson traf im Training aus mehr als 15 Metern /

Wenn das kein gutes Omen war...

Mit Posaunen, Tuba und Trommeln: Schmissig bliesen die französischen Fans ihrem Team den Marsch. Foto: gsd

Am Abend vor dem Spiel trainierten die Göttinger Spieler erstmals in der „Sportica-Arena“. Die Halle und die Lichtverhältnisse kennenlernen, das ist vor so einem wichtigen Spiel im Europapokal wichtig. Natürlich kommt der Spaß in einem Basketball-Team dabei auch nicht zu kurz. So schnappte sich Spielmacher Ben Jacobson auf der Bank sitzend einen Ball und warf ihn in hohem Bogen in den weiter entfernten Korb - aus mehr als 15 Metern. Wenn das kein gutes Omen für das Spiel am Dienstag war...

Dass die Franzosen immer für etwas Außergewöhnliches bekannt sind und auf ihre Art zu feiern verstehen, war auf der Tribüne unübersehbar - und vor allem unüberhörbar: Zu den Trommeln des Fan-Klubs gesellten sich auch noch zwölf augenscheinlich etwas ältere Herren, die perfekt mit ihren Posaunen umzugehen verstanden und die „Gravelinois“ nach vorn bliesen.

Groß berichteten auch die Zeitungen der Region Gravelines/Dünkirchen/Calais über das vorletzte Spiel der Vorrundengruppe A. Auf mehr als einer Seite verband „La Voix des Sports“ (Die Stimme des Sports) den Rückblick des BCM-Ligaspiels in Straßburg mit der Vorschau auf das Göttingen-Spiel. „La Voix du Nord“ (Die Stimme des Nordens) titelte in ihrer Vorschau: „Gravelines mit Schwung auf der Suche nach europäischer Revanche“. Hat im Nachhinein nicht ganz geklappt...

Untergebracht war das Veilchen-Team samt Anhang (u.a. die vier Gesellschafter Marc Franz, Hans-Jürgen Schmidt, Ulli Frank und Robert Stahr) vornehm im Holiday Inn in Calais-Croqelles. Das Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum französischen Terminal des „EuroStars“ - der Zug, der unter dem Ärmelkanal nach England fährt. Am Kreisel vor dem Hotel steht als Erinnerung eine der riesigen Tunnel-Bohrmaschinen.

Die Nachbereitung des Topspiels der Basketball-Bundesliga am zweiten Weihnachtstag zwischen Alba Berlin und den Veilchen brachte einen interessanten Fakt: Mehr als 120 000 TV-Zuschauer sahen das Topspiel im Deutschen Sport Fernsehen. Das waren bislang die meisten seit dem Wiederbeginn der BBL-Live-Übertragungen im DSF. (gsd)

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