Basketball-Eurocup: Gegen Vrsac heute Duell der noch ungeschlagenen Teams

BG will dritten Euro-Sieg

Von wegen Mann im Hintergrund: Mit einem starken Auftritt knüpfte Göttingens „Euro-Dwayne“ Anderson (Mi., hier gegen Quakenbrücks Nathan Peavy und Ruben Boumtje Boumtje/44) endlich einmal wieder an gute, alte Zeiten an. Foto: Jelinek

Göttingen. Es dürfte die bisher schwierigste Aufgabe für die BG Göttingen in der Gruppenphase des Basketball-Eurocup werden, wenn die Mannschaft von Trainer John Patrick heute Abend um 19.30 Uhr in der Lokhalle das serbische Team von KK Hemofarm Stada Vrsac erwartet. Zudem ist es das Topspiel in der Gruppe B, denn beide Teams haben ihre ersten beiden Spiele gewonnen. Und als Bonbon winkt dem Sieger fast schon die Zwischenrunde.

Die Veilchen gehen mit dem Rückenwind des überzeugenden 77:61-Erfolges in der Bundesliga am vergangenen Sonntag gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück in diese Begegnung. Allerdings ist fraglich, ob Spielmacher Kyle Bailey gegen die Serben dabei sein kann. Wegen Rückenproblemen fehlte er bereits gegen Quakenbrück. „Es sieht nicht sehr gut aus, dass Bailey spielen kann. Möglich, dass er sogar länger ausfällt“, befürchtet Patrick.

Team-Offensive lehrbuchmäßig

Als den neben Ligakonkurrent Bamberg bisher schwersten Gegner in dieser Saison schätzt Patrick die heutigen Gäste ein. Dabei weiß der BG-Coach um die Stärke von Vrsac im Angriff, dem Prunkstück des derzeit Zweitplatzierten in der Adria-Liga. „Die Team-Offensive ist ein Meisterwerk und absolut lehrbuchmäßig. In der Defensive kommt daher eine mächtige Herausforderung auf uns zu“, sagt Patrick, der auch weiterhin auf seinen Kapitän John Little verzichten muss, dessen Knie noch immer geschwollen ist und somit die Diagnose noch auf sich warten lässt.

Froh ist Patrick darüber, dass Dwayne Anderson zu seiner in der vergangenen Saison gezeigten starken Leistung findet. Gegen die Dragons war er mit 26 Punkten nicht nur Topscorer des Spiels, er holte sich auch 15 Rebounds, davon allein neun in der Offensive. Nach dem Sieg gegen die Artland Dragons meinte Patrick, dass sein Team endlich wieder mit der richtigen Einstellung gespielt habe. „Wir müssen sehen, dass wir die Schlüsselpositionen der Serben gut verteidigen“, so der Göttinger Trainer.

Unterdessen hat Göttingens Gruppengegner Asvel Lyon einen neuen Trainer. Der bisherige Coach Vincent Collet war nach der 80:88-Niederlage gegen die Veilchen gefeuert worden. Sein Nachfolger ist der 46-jährige Nordine Ghrib, der in den Jahren 2007 und 2008 Co-Trainer der Franzosen war. Am 14. Dezember kommt Ghrib mit seinem Team zum Eurocup-Rückspiel in die Lokhalle.

• Karten sind noch an der Abendkasse der Lokhalle erhältlich. Wegen 3000 geforderter Sitzplätze ist die Zuschauerkapazität aber auf knapp 3200 gesenkt. (wg/gsd)

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