BG will den Schwung vom Tübingen-Sieg gegen Frankfurt nutzen

Schauen Sie sich dieses verbissene Gesicht an! Göttingens Michael Stockton (Mitte) schwört seine Teamgefährten beim Sieg gegen Tübingen eindringlich und mit aller Intensität ein, nicht nachzulassen und bis zum Schluss konzentriert zu bleiben. Foto: zje/gsd

Göttingen. Viel Lob gab es für die BG-Männer nach dem 95:75 gegen Tübingen am vergangenen Samstag. Nach zuvor elf Niederlagen hellte sich die Stimmungslage bei den Veilchen wieder etwas auf. Können sie den Schwung von der Partie gegen die Schwaben nun auch mit hinüber nehmen in das zweite aufeinander folgende Heimspiel am Samstag (18 Uhr) in der S-Arena gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt?

Trotz des Erfolgs gegen Tübingen war allen bei der BG klar: Das war letztlich nur ein Pflichtsieg. Ohne ihn wäre im Kampf gegen den Abstieg wohl schon eine zumindest kleine Vorentscheidung gefallen – gegen die Göttinger. Nun aber haben sich Kapitän Michael Stockton  & Co. die nächste Chance erarbeitet.

Nach wie vor fehlt dem Veilchen-Team von Trainer Johan Roijakkers aber dieser oft zitierte Überraschungserfolg. Ein Sieg, mit dem keiner gerechnet hat, den niemand „eingeplant“ hat. Ist die Göttinger Mannschaft dazu gegen die Frankfurter in der Lage?

Hoffnung durch „neues“ Duo

Das Comeback von Darius Carter und das Debüt von William Buford machen jedenfalls Hoffnung. Die Göttinger unter den 3363 Zuschauern sahen gegen Tübingen, was Carter seinem Team wieder geben kann: mehr Power unter dem Korb, besseres Pick-and-Roll-Spiel und einfach mehr Selbstbewusstsein. Und auch Buford kann dazu beitragen, das BG-Spiel noch weiter zu stabilisieren. Was er jetzt benötigt, ist Wettkampf-Praxis mit seinem neuen Team.

Coach Roijakkers: „Carter hat uns wieder diesen Extra-Schub gegeben. Und bei Buford hat man nicht gesehen, dass er erst eine Woche bei uns im Training war. Aber es bleibt dabei: Bei uns brauchen alle Spieler einen guten Tag, damit wir gewinnen.“

In Frankfurt hatte die BG das erste Auswärtsspiel dieser Saison ohne Carter und Dennis Kramer mit 80:88 verloren. Derzeit behauptet sich das Team von Coach Gordon Herbert sogar noch vor Meister Bamberg – daher darf sich die BG auf die nächste Herausforderung einstellen. Vier Spieler Philip Scrubb (19,3), der Neuseeländer Tai Webster (15,2), Jonas Wohlfahrt-Bottermann (11,3) und Mike Morrison (10,2) treffen zweistellig. Scrubb führt zudem die BBL-Scorerliste an. Morrison fehlte zuletzt gegen Würzburg wegen Hüftproblemen. English (9,9), Huff (9,8) und Urgestein Robertson (9,3/schon 307 BBL-Spiele) folgen mit ebenso noch beachtlichen Punkten. Mit Jung-Nationalspieler Isaac Bonga, zurzeit wegen eines Rippenbruchs außer Gefecht, spielt eines der größten deutschen Talente bei den Skyliners.

Trotz eines Punkteschnitts von nur 77,3 gewann Frankfurt 13 von 22 Spielen, was für eine starke Defensive spricht (nur 75,8 gegnerische Punkte). Allein München, Berlin und Ludwigsburg sind besser. Übrigens: Auf die BG warten jetzt vier „Kracher“: Nach Frankfurt geht’s gegen Berlin, Ludwigsburg und Bamberg. (haz/gsd-nh)

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