Basketball: BG-Männer sorgen für Gesprächsstoff

Wirbel bei Jugend, Schwarz zum MBC

Bisher 224 Spiele in der BBL: Jetzt kehrt Malte Schwarz (am Ball gegen Bonns Filip Barovic) von der BG zum MBC zurück. Archivfoto: Jelinek/nh

Göttingen. „Mit Malte Schwarz steigst du nicht ab!“, hatte Johan Roijakkers nach dem Ende der vergangenen Saison in der Basketball-Bundesliga gesagt. Muss man nun für die kommende Serie Schlimmes befürchten? Jedenfalls hat sich Schwarz (28) inzwischen umorientiert und wechselt zurück zu seinem ehemaligen Klub – der Mitteldeutsche BC ist gerade wieder ins Oberhaus zurückgekehrt. Und auch der Wirbel um die Nachwuchs-Mannschaften hat die Basketball-Szene zuletzt bewegt.

Malte Schwarz gehörte in seiner zweiten Saison bei den Veilchen zu den Akteuren, die eher wenig spielten. Coach Roijakkers hielt den Shooting Guard aber für die Team-Chemie ebenso wichtig wie den zu Erstliga-Absteiger Phoenix Hagen zurückgekehrten Kapitän Dominik Spohr. Offenbar war für die Rückkehr zum MBC auch ausschlaggebend, dass Schwarz’ Freundin Sandra in Merseburg Betriebswirtschaftslehre studiert. Nun bleibt abzuwarten, ob die BG von den deutschen Spielern Andrej Mangold und Mathis Mönninghoff halten kann. Im „Buschfunk“ kursieren schon neue Namen wie Maurice Pluskota (zuletzt Gießen, Braunschweig) und Dominic Lockhart (Oldenburg). Nur Spekulationen?

Gezank um Nachwuchsteams

Für Gesprächsstoff sorgt auch die Zukunft der beiden Nachwuchs-Teams in der NBBL und JBBL, die bislang von der BG und dem ASC 46 getragen wurden. Zwischenzeitlich hatte der ASC die Kooperation gekündigt, doch mittlerweile arbeitet man wieder zusammen.

„Intern ist das Thema längst durch“, sagt BG-Chef Frank Meinertshagen. Es habe „einen großen Knall“ und „kurzzeitig Irritationen“ gegeben, die aber „ein uralter Hut“ seien. Meinertshagen (beim ASC bis Ende Juni noch Leiter der Freiwilligendienste, dann hauptamtlich BG-Boss): „Der ASC ist stark engagiert, hat sich aber in der Kooperation nicht wiedergefunden.“ Um abgesichert zu sein, hatte die BG Lizenzen für NBBL und JBBL beantragt, inzwischen aber wieder darauf verzichtet. Die Lizenzen bleiben beim ASC, bestätigt dessen Vorsitzender Jörg Schnitzerling, der das ganze Thema als „Sturm im Wasserglas“ betrachtet. „Es gibt keinen Unterschied zur letzten Saison.“

„Einfach ist’s bei uns nie“

Frank meinertshagen

Dies trifft wohl nicht ganz zu, denn die finanzielle und organisatorische Verantwortung soll nun bei der BG liegen, respektive der „Pro Basketball Göttingen GmbH“, der Trägergesellschaft der Profis. Und der Name „BBT Göttingen“ dürfte passé sein. „Der Name sollte wie beim Profi-Team sein“, sagt Meinertshagen. Also künftig „BG Göttingen“? Unklar sei aber noch, so der BG-Chef, wo die Doppellizenzspieler der BG spielen: Im ASC-Regionalliga-Team oder im BG 74-Regionalliga-Team. Meinertshagen: „Insgesamt müssen wir im Jugendbereich für mehr Output sorgen.“ (haz/gsd)

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