Basketball: Hagen heute das 100. BG-Bundesliga-Spiel, Ludwigsburg das 50. Heimspiel

Zwei Jubiläen über Ostern

Gutes Teamwork ist auch heute gegen Hagen gefragt: Kapitän John Little (l. ) bringt den Ball nach vorn, hat schon Blickkontakt zu Chris Oliver (r.) aufgenommen. Georgi Gamqrelidze, Spielmacher vom MBC, versucht aber, den Raum zwischen den beiden BGern zuzumachen. Foto:  Jelinek

Göttingen. Es ist eigentlich nur marginal - und doch dürfen die Veilchen darauf ein bisschen stolz sein: Für die Basketballer der BG Göttingen stehen in den beiden Spielen über Ostern zwei kleine Jubiläen bevor. Die heutige Partie (19.30 Uhr) gegen Aufsteiger Phoenix Hagen ist inzwischen schon das 100. Bundesliga-Spiel für die Mannschaft von Coach John Patrick. Und das am kommenden Dienstag folgende Nachholspiel gegen EnBW Ludwigsburg (ebenfalls 19.30 Uhr) wird das 50. Heimspiel in der Eliteliga sein - die beiden Viertelfinal-Play-offs Ende vergangener Saison gegen Bamberg eingerechnet, das BBL-Pokalspiel gegen Oldenburg unberücksichtigt (anderer Wettbewerb).

Dass man da seitens der BG das geneigte Heimpublikum nicht enttäuschen möchte, versteht sich von selbst. Sehr gut in den Kram passte es den Veilchen, dass sie in dieser Woche ohne Wochentags-Spiel geblieben sind - das mögliche dritte und entscheidende Viertelfinalspiel in der EuroChallenge, das für vergangenen Mittwoch terminiert war, haben sie sich ja selbst durch den Sieg in Belgrad erspart.

Zeit zur Regeneration

So konnten Kapitän John Little & Co. in diesen Tagen ein bisschen regenerieren, den „Motor“ einen Gang runterschalten, um den Akku in dieser stressigen Zeit wieder aufzuladen - ausgenommen davon aber Dwayne Anderson, Chester Frazier und Ben Jacobson, die weiter ausfallen. Bei Anderson werden inzwischen Meniskusprobleme befürchtet. Jacobson wird wegen seines Bandscheibenvorfalls noch mindestens zwei Wochen pausieren müssen.

Umso ernster müssen die Veilchen selbst den Tabellenvorletzten Hagen nehmen, der noch verzweifelt um den Klassenerhalt kämpft. Unter anderem mit dem Ex-Quakenbrücker Michael Jordan, der seinem Göttinger Namensvetter Antoine („Scoop“) Jordan gegenüberstehen wird. Topscorer Chase Griffin, Jonathan Kale und John Turek sind weitere Eckpfeiler im Team von Phoenix-Coach Ingo Freyer, das das Hinspiel gegen die BG klar mit 56:80 verlor.

Gegen Ludwigsburg ist das Patrick-Team dagegen auf Revanche aus. Beim 92:94 nach Verlängerung waren im Hinspiel die Punkte futsch - eine der sieben Auswärts-Niederlagen der BG. Die Schwaben haben mit TJ Thompson einen starken Spieler nachverpflichtet, nachdem sie sich zuvor vom Ex-BGer Kyle Bailey getrennt hatten.

Siege wären doppelt wichtig

Die möglichen Heimsiege 13 und 14 wären für die Veilchen doppelt wichtig: Erstens, um die Chancen auf einen der vier Top-Plätze in der Liga zu verbessern und zweitens als moralische Aufrüstung für die BBL-Pokalendrunde am übernächsten Wochenende in Frankfurt. (haz/gsd)

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