Zwei Vorrunden-Pleiten: Im Finale droht BG-Ladies wieder Osnabrück

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Basketball oder Bodenball? Göttingens Jennifer Crowder (am Ball) gab im ersten Halbfinale gegen die Neusserin Sarah Stock keinen Ball verloren.

Göttingen. Einen Fuß haben sie schon in der Tür zum Finale! Nach dem 74:64-Sieg im Playoff-Halbfinale fehlt den Veilchen Ladies nur noch der zweite Sieg zum Einzug ins Endspiel, in dem im Endspiel der Aufsteiger zur Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) ermittelt wird.

So viel steht fest: Am kommenden Samstag gibt es bei den TG Neuss Tigers einen wiederum harten Kampf. Sollten die Rheinländerinnen ausgleichen, wird das dritte und entscheidende Spiel in der „Best of three“-Serie am 9. April (Sonntag) um 16 Uhr in der FKG-Halle ausgetragen.

So weit möchten es die Göttingerinnen aber nicht kommen lassen, sondern auch das Rückspiel gewinnen. Allerdings bereiteten die Tigers der BG 74, die in der Hauptrunde beide Spiele gewonnen hatte, mehr Mühe als erwartet. Das lag wohl auch daran, dass „wir unverständlicherweise nur 50 Prozent unserer Leistungsfähigkeiten abgerufen haben“, meinte Koukos.

Wenn sich die BG-Frauen qualifizieren sollten, droht ihnen jedoch der wohl unangenehmste Gegner! Im ersten Spiel des zweiten Halbfinales hatten sich – für viele Experten gar nicht überraschend – die Panthers Osnabrück mit 78:61 durchgesetzt, so dass die Raubkatzen nun das Finale in eigener Halle klar machen können. Bedenklich für die Göttingerinnen: Gegen Osnabrück hatten sie in der Hauptrunde beide Spiele verloren…

Unterdessen gehen bei den Veilchen schon mal die Planungen voran. Wie bei den Bundesliga-Männern gibt es auch bei den Frauen einige Bedingungen für die 1. Liga. Bis 31. März (Freitag) muss der Lizenzantrag eingereicht sein, sagt Achim Barbknecht (Bergisch-Gladbach), Geschäftsführer der DBBL. Der Mindest-Etat (Männer: eine Million Euro) stellt kein Hindernis dar: Er beträgt nur 30 000 Euro, quasi für die Organisations-Kosten, so Barbknecht. Die Lizenzanträge der Klubs werden von drei Mitgliedern des Lizenzierungs-Ausschusses geprüft.

Parkettfußboden Vorschrift

Vorgeschrieben ist in der 1. Liga aber wie bei den Männern ein Parkettboden. Da die BG 74 weiter in ihrer angestammten FKG-Halle spielen möchte, muss dies erst geregelt werden. Barbknecht: „Es gibt aber einen Passus für eine Übergangszeit.“ Bedeutet: Bei einem Aufstieg könnte die BG 74 eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Keine Vorschriften gibt es bei den Körben: Standkörbe wie bei den Männern sind nicht vorgeschrieben. Allerdings müssten in der FKG-Halle die Körbe höher montiert werden, weil das Parkett ja aufträgt. Die Spieluhr muss indes an den Körben montiert sein.

Pflicht ist für alle Erstligisten das Angebot eines Life-Streams, der über „Sportdeutschland-TV“ verbreitet wird. Dazu muss ein leistungsfähiger Internetanschluss vorhanden sein. Zudem muss ein lizenzierter Trainer gemeldet werden. (wg/gsd)

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