Gold-Hoffnung

Biathletin Dahlmeier glaubt an Aufschwung im Olympia-Winter

+
Laura Dahlmeier will langsam an alte Erfolge anknüpfen. Foto: Kerstin Joensson

Jetzt geht der Olympia-Winter für Laura Dahlmeier so richtig los. Nach dem zähen Saison-Einstieg will die siebenmalige Weltmeisterin an alte Erfolge anknüpfen. Nach dem letzten Rennen des Jahres in Frankreich steht ein ganz besonderes gesellschaftliches Ereignis an.

Hochfilzen (dpa) - Schon bald will Laura Dahlmeier wieder ganz die Alte sein. "Ich bin mir sicher, dass es jetzt wieder peu à peu nach vorne geht", sagte Deutschlands größte olympische Gold-Hoffnung vor der Abreise aus Hochfilzen.

Beim letzten Weltcup des Jahres in Annecy-Le Grand Bornand geht es für Dahlmeier und die anderen deutschen Biathletinnen am Donnerstag (14.15) mit dem Sprint-Wettkampf los. Am Samstag steht dann die Verfolgung und am Sonntag der erste Massenstart der Saison an.

Für die siebenmalige Weltmeisterin wird es danach noch einmal so richtig stressig. Nach dem letzten Weltcup-Rennen des Jahres geht es umgehend nach Baden-Baden zur Sportler-Wahl des Jahres. Und da ist Dahlmeier nach ihren fünf Goldmedaillen bei der Weltmeisterschaft im Februar in Hochfilzen die Topfavoritin auf den Damen-Titel. Sie wäre dann die Nachfolgerin von Tennis-Queen Angelique Kerber. Und sie würde als erste Biathletin nach Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner zur Sportlerin des Jahres gekrönt.

Nach dem Staffel-Sieg am Sonntag zusammen mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt war die junge Biathletin fröhlich. "Es macht unheimlich viel Spaß, wieder oben zu stehen, gemeinsam mit der ganzen Mannschaft. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Rennen", sagte die Garmisch-Partenkirchnerin.

Dem Olympia-Winter mit den Spielen in Pyeongchang als Höhepunkt sieht sie nun optimistisch entgegen: "Die Wettkampfhärte, die Tempohärte, das kommt auch über die Rennen. Ich glaube, mit dem Schießen passt es ganz gut, da sind es nur ein paar Kleinigkeiten, aber da fühle ich mich ganz wohl. Durch die Wettkampfkilometer wird es besser werden."

Denn die Rückkehr an die Stätte ihrer großen Erfolge war zäh verlaufen. Nachdem die 24-Jährige beim Saisonstart in Östersund von einer Grippe gestoppt wurde und daheim bleiben musste, gab es in den Einzel-Rennen in Tirol die Plätze 16 und zehn. Alle waren zufrieden, nur Dahlmeier nicht.

Facebook Dahlmeier

Programm Annecy

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.