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Biathlon-Star droht Degradierung – auch WM in Gefahr

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Von: Melanie Gottschalk

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Die Schwedin Stina Nilsson läuft ihren Erwartungen in diesem Winter hinterher.
Die Schwedin Stina Nilsson läuft ihren Erwartungen in diesem Winter hinterher. © Kalle Parkkinen/imago

Nach schwachen Leistungen droht einem Biathlon-Star das Aus im Weltcup. Dann wäre auch die Teilnahme an der WM in Oberhof gefährdet. 

Pokljuka - Die Biathlon-Saison ist in vollem Gange, nach einer kurzen Pause über Weihnachten ist am Donnerstag (05. Januar) das erste Weltcup-Wochenende des Jahres gestartet. Im Februar wartet dann in Oberhof mit der Weltmeisterschaft noch ein Highlight auf die Skijäger:innen.

Bei den deutschen Frauen marschiert Denise Hermann-Wick in dieser Saison vorneweg, Biathlon-Hoffnung Franziska Preuß schlägt sich abermals mit einem Infekt rum und muss erneut kürzertreten. Die Zeit bis zur Heim-WM in Oberhof wird knapp, Preuß hofft aber, schon bald wieder voll trainieren zu können.

Biathlon: Stina Nilsson könnte Weltmeisterschaft verpassen

Auch die Schwedin Stina Nilsson bangt um ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft, allerdings nicht aufgrund eines Infekts oder einer Verletzung, sondern aufgrund mangelnder Leistung. Auch beim Sprint im slowenischen Pokljuka konnte sie im ersten Rennen des neuen Jahres ihre Leistung nicht steigern, wurde am Ende nur 64., weshalb sie die Verfolgung verpasst.

„Es war kein guter Wettkampf, aber es war wichtig, mir das Gefühl zu geben, dass ich mitfahren kann. Wir müssen evaluieren, aber es fühlt sich an, als wäre ich auf dem richtigen Weg und ich bin mit meiner Weihnachtspause zufrieden“, sagte Nilsson der schwedischen Zeitung Expressen nach dem Rennen.

Biathlon: Schwedin läuft Erwartungen hinterher

Nilsson läuft ihren Erwartungen in diesem Weltcup-Winter hinterher, nun soll ihr sogar die Degradierung in den IBU Cup – sozusagen der zweiten Liga im Biathlon – drohen, berichtet der Expressen. Sollte das passieren, wird sie wohl auch nicht für das schwedische Team zur WM in Oberhof nominiert. Das wäre ganz bitter.

Möchte sie also bei der Biathlon-WM starten, muss sie sich noch deutlich steigern, ist sich der Konkurrenz in der schwedischen Mannschaft aber auch bewusst: „Wir haben ein so starkes Team, deshalb möchte ich im Moment nur ein gutes Gefühl zurückgewinnen“, sagte Nilsson. Ein paar Wochen hat sie noch Zeit und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Bessere Leistungen sind aber unumgänglich. (msb)

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