Letzte Station der Vierschanzentournee

Bischofshofen: Stoch nur Fünfter der Qualifikation - Kubacki siegt

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Dawid Kubacki gewann die Qualifikation in Bischofshofen.

Titelverteidiger Kamil Stoch ist in der Qualifikation für das letzte Springen der 66. Vierschanzentournee nicht über den fünften Rang hinausgekommen.

Bischofshofen - Der Pole landete bei allerdings schwierigen Bedingungen bei 130,0 m, das mäßige Ergebnis lässt vor allem Sven Hannawald hoffen: Stoch kann am Samstag in Bischofshofen (17.00 Uhr/ARD und Eurosport) Hannawalds bisher einzigartiges Kunststück wiederholen, alle vier Tournee-Springen in einem Winter zu gewinnen.

Bester der sechs verbliebenen DSV-Adler, die sich alle für das Finale qualifizierten, war Vizeweltmeister Andreas Wellinger (Ruhpolding) auf Rang acht. Nicht mehr am Start war Richard Freitag, der nach seinem Sturz in Innsbruck bereits nach dem Frühstück die Heimreise angetreten hatte. Gewinner der Qualifikation wurde der Pole Dawid Kubacki mit einem Flug auf 136,0 m vor dem Norweger Johann Andre Forfang (135,0).

Alle Deutsche im Wettkampf dabei

Hinter Wellinger (130,0) überzeugte auch Markus Eisenbichler (Siegsdorf/131,0), Sechster der Gesamtwertung, mit dem neunten Rang. Karl Geiger (Oberstdorf/17.), Stephan Leyhe (Willingen/26.) an seinem 26. Geburtstag, Constantin Schmid (Oberaudorf/33.) und Pius Paschke (Kiefersfelden/44.) sind am Samstag ebenfalls dabei. "Alle sechs können noch ihr persönlich bestes Tournee-Ergebnis erzielen. Das ist unser Ziel", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

An Stochs Tournee-Sieg gibt es indes kaum noch Zweifel. Das sieht auch Wellinger so, der auf Rang zwei mit einem Rückstand von 64,5 Punkten oder umgerechnet gut 36 Metern in das Finale geht. "Nach vorne geht nichts mehr. Da muss schon etwas Schlimmes passieren, und das wünschen wir Kamil nicht", sagte der Bayer. Schon Platz zwei sei für ihn eine Überraschung gewesen: "Ich habe selber blöd geschaut, als ich das gesehen habe."

SID

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