Gegen Portland

Bittere Niederlage für Nowitzki und Dallas in letzter Sekunde

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Dirk Nowitzki und seinen Mavericks fehlte gegen Portland nicht viel.

Dallas - Dirk Nowitzki überzeugte bei der 113:114-Niederlage der Dallas Mavericks gegen Portland mit 25 Punkten. Für die Texaner war es die zweite Niederlage hintereinander gegen einen Playoff-Konkurrenten.

Basketball-Superstar Dirk Nowitzki suchte frustriert nach den richtigen Worten. „Diese Niederlage ist sehr, sehr bitter“, sagte der deutsche Ausnahmespieler nach dem 113:114 (53:64) am Dienstag (Ortszeit) in der nordamerikanischen Profiliga NBA gegen die Portland Trail Blazers. 0,9 Sekunden vor dem Ende sorgte Portland-Profi C.J. McCollum mit einem erfolgreichen Wurf nicht nur für die Entscheidung, sondern auch für die zweite Dallas-Pleite gegen einen direkten Playoff-Konkurrenten hintereinander.

Anders als noch beim klaren 87:110 am Tag zuvor bei den Denver Nuggets zeigte sich Nowitzki von seiner besseren Seite. Mit 25 Punkten war der Würzburger einer der Leistungsträger der Mavs und hätte mit zwei verwandelten Dreiern in einer turbulenten Schlussphase sein Team fast noch zum Sieg geworfen. „Ich habe mich gut gefühlt“, erklärte der 38-Jährige. „Ich habe mich erstmals in dieser Saison in zwei Matches hintereinander gut gefühlt und mich gut bewegt.“

Am Ende fehlten Dallas 0,9 Sekunden

Eigentlich sah es lange Zeit nach einem ungefährdeten Erfolg der Trail Blazers aus. Kurz vor der Pause führten die Gäste mit 16 Punkten. Selbst sieben Minuten vor dem Ende lag Portland noch mit zwölf Zählern vorn. Dallas kam zurück, doch am Ende fehlten 0,9 Sekunden. „Richtig hart. Wir sind dreimal wieder aufgestanden“, betonte Nowitzki. „Es hätte auch anders ausgehen können.“

Drei Siege beträgt derzeit der Rückstand des NBA-Champions von 2011 auf den Playoff-Rang acht in der Western Conference. Durch das verlorene Spiel gegen Portland rutschte Dallas allerdings auf Platz elf ab und verpasste die Chance, näher an die Konkurrenz heranzurücken. „Deswegen ist die Niederlage besonders hart“, sagte Nowitzki. „Insgesamt hat es aber richtig Spaß gemacht.“

Neben Nowitzki überzeugten bei den Gastgebern Harrison Barnes (26 Punkte) und Wesley Matthews (23). Rookie Yogi Ferrell kam auf zwölf Zähler. Wie erwartet unterzeichnete der 23-Jährige am Dienstag (Ortszeit) nach seinem starken Eindruck in der zehntägigen Testphase einen Zweijahresvertrag bei den Mavericks.

dpa

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