Bei US-Open

Becker-Kritik an Davis Cup: „Nicht immer zeitgemäß“

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Boris Becker hält den Davis Cup im traditionellen Format für „nicht immer zeitgemäß.“

Am Rande der US-Open hat sich der Head of Men‘s Tennis im Deutschen Tennis Bund, Boris Becker, zum Turnierformat des Davis Cup kritisch geäußert.

New York - Boris Becker (49) hält den Davis Cup im traditionellen Format für "nicht immer zeitgemäß". Das sagte der dreimalige Wimbledonsieger, seit Kurzem als Head of Men's Tennis im Deutschen Tennis Bund (DTB) tätig, am Rande der US Open bei Eurosport. Im Match um den Klassenerhalt in der Weltgruppe muss Deutschland in Portugal (15. bis 17. September) auf die Topspieler Alexander und Mischa Zverev sowie Philipp Kohlschreiber verzichten.

"Man versucht seit geraumer Zeit, Veränderungen herbeizuführen: vielleicht nur alle zwei Jahre, vielleicht in Turnierform über zehn Tage", sagte Becker. Zudem sei es für die Spieler schwierig, "auf einem Belag zu spielen, den man die Woche davor oder die Woche danach nicht spielt". Die Partie im portugiesischen Estoril wird auf Sand ausgetragen, auf der ATP-Tour finden die Turniere im Herbst dagegen auf Hartplatz statt.

Anfang August waren Kernpunkte einer Reform des traditionsreichen Mannschaftswettbewerbs beim Kongress des Tennis-Weltverbandes ITF in Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam gescheitert. Nach dem Votum der Mitgliedsverbände werden die Partien im Davis Cup auch in Zukunft über drei Gewinnsätze ausgetragen. Bereits im Vorfeld war die Idee abgelehnt worden, Davis-Cup- und Fed-Cup-Endspiele auf neutralem Boden auszutragen.

SID

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