Nach zehn Runden

Boxer Huck erneut Weltmeister: K.o.-Sieg über Afolabi

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Marco Huck ist wieder Weltmeister im Cruisergewicht.

Halle/Westfalen - Marco Huck hat sich den WM-Titel im kleinen Verband IBO gesichert. Der Cruisergewichtler gewann am Samstagabend gegen den Briten Ola Afolabi nach der zehnten Runde.

Update vom 30. März 2017: In der Dortmunder Westfalenhalle versucht Box-Weltmeister Marco Huck am 1. April im Cruisergewicht gegen Mairis Briedis seinen Titel zu verteidigen. Wir verraten Ihnen, wie Sie den Kampf live im TV und Live-Stream verfolgen können.  

Update vom 18. November 2016: Box-Nacht am Samstag: Es ist Zeit für Marco Huck, seinen Titel im Cruisergewicht zu verteidigen. So sehen Sie den Kampf Marco Huck gegen Dymtro Kucher live im TV und Live-Stream.

Profiboxer Marco Huck ist wieder Weltmeister im Cruisergewicht. Sechs Monate nach dem Verlust seines WBO-Titels gegen den Polen Krzysztof Glowacki besiegte der 31 Jahre alte Berliner Samstagnacht im westfälischen Halle den britischen Titelverteidiger Ola Afolabi durch technischen K.o. in der elften Runde. „Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Das Training hat sich ausgezahlt. Ich bin wieder hier im Revier“, sagte der gebürtige Serbe.

Huck übernahm von Afolabi den Gürtel des weniger bedeutenden Verbandes IBO. Für den Deutschen war es der 39. Sieg im 43. Kampf. Afolabi musste die fünfte Niederlage im 30. Profikampf hinnehmen. Die Rivalen standen sich bereits zum vierten Mal seit 2009 gegenüber. Huck hat davon drei Kämpfe gewonnen, ein Duell endete unentschieden.

Der neue Champion war vom ersten Gong an der dominierende Mann im Ring. Vor 7000 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion war Huck deutlich aggressiver, traf häufiger und lag vor der Schlussphase des Duells deutlich in Front. Afolabi war bereits früh von einer Verletzung am linke Auge gehandicapt, die den Ringrichter auf Anraten des Ringarztes letztlich eingangs der elften Runde veranlassten, den Kampf abzubrechen.

Huck, der sich Ende 2014 vom Sauerland-Boxstall getrennt hat und seither auf Erfolgstrainer Ulli Wegner verzichten muss, wurde erstmals von Klitschkos TV-Partner RTL übertragen. Die Klitschko Management Group (KMG) hat Anteile an den TV-Rechten für Huck-Kämpfe erworben.

dpa

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