Letzte Medaillenchancen

Das bringt der Tag bei der Fecht-WM

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Degenfechterin Alexandra Ndolo (r) führt das deutsche Team an. Foto: Jan Woitas

Am Schlusstag der Weltmeisterschaften in Leipzig bieten sich den deutschen Fecht-Teams die letzten Chancen, die mäßige Bilanz von bislang einmal Bronze zu steigern. Die Aussichten sind allerdings eher bescheiden.

Leipzig (dpa) - Am sechsten und letzten Entscheidungstag der Fecht-WM in Leipzig müssen die deutschen Teams im Herrenflorett und im Damendegen auf die Bahnen.

Bei der EM im Juni in Tiflis waren die deutschen Herren Vierter, die deutschen Damen Sechster. Doch auf Weltniveau ist die Konkurrenz ungleich schwerer.

DAMENDEGEN: Einzel-Viertelfinalistin Alexandra Ndolo aus Leverkusen, die Offenbacherinnen Nadine Stahlberg und Monika Sozanska sowie Beate Christmann vom FC Tauberbischofsheim haben eine leichte Auftaktbegegnung: Singapur ist im Top-32-Feld ein Gegner, den es locker zu schlagen gilt. Danach aber, im Achtelfinale, wird es sehr schwer für den WM-Zwölften von Moskau 2015. Denn die Rumäninnen sind seit Jahren top, waren vor zwei Jahren WM-Zweiter und in Rio de Janeiro Olympiasieger.

HERRENFLORETT: Auch mit dieser Waffe kommt es zum Erstrundenduell zwischen Deutschland und Singapur. Und auch hier gilt: Die Runde der Top 32 sollte einfach werden für das Team mit Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink vom FC Tauberbischofsheim und dem viermaligen Einzel-Weltmeister Peter Joppich aus Koblenz. Bei einem Sieg sollten im Achtelfinale Chile oder Brasilien zu bezwingen sein. Danach droht allerdings Frankreich; die Franzosen gewannen in Rio Olympia-Silber und waren bei der WM 2015 Vierter.

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